Übersicht aller Fälle

„Wir hatten an unserer Schule einen Lehrer, der…“ Zum Problem der Vergemeinschaftung von Lehramtsstudenten auf der Basis der ehemaligen Schülerrolle

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

1          Einleitung

Studierende in lehramtsbezogenen Studiengängen scheinen die geringschätzige gesellschaftliche Wahrnehmung des Lehrers bereits innerhalb der Universität zu spüren zu bekommen. Wenn man Alltagsbeobachtungen trauen kann, haben etwa abschätzige Äußerungen über Lehramtsstudenten unter Fachstudenten eine ähnlich vergemeinschaftende Wirkung, wie das wohlfeile Schimpfen auf Lehrer außerhalb der . . . → Weiterlesen: „Wir hatten an unserer Schule einen Lehrer, der…“ Zum Problem der Vergemeinschaftung von Lehramtsstudenten auf der Basis der ehemaligen Schülerrolle

Selbstdarstellung von Lehrern – Herr K.

Hinweis des Fallarchivs – der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit

Selbstdarstellung Herr H.

Selbstdarstellung Herr. F.

Falldarstellung

Einführung durch den Autor

Über die Professionalität von Lehrern und ihren subjektiven Reflex, ihre Befindlichkeit im Beruf wird viel geschrieben – so auch in diesem Heft. . . . → Weiterlesen: Selbstdarstellung von Lehrern – Herr K.

Selbstdarstellung von Lehrern – Herr H.

Hinweis des Fallarchivs – der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit

Selbstdarstellung Herr K.

Selbstdarstellung Herr. F.

Falldarstellung

Einführung durch den Autor

Über die Professionalität von Lehrern und ihren subjektiven Reflex, ihre Befindlichkeit im Beruf wird viel geschrieben – so auch in diesem Heft. . . . → Weiterlesen: Selbstdarstellung von Lehrern – Herr H.

Selbstdarstellung von Lehrern – Herr F.

Hinweis des Fallarchivs – der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit

Selbstdarstellung Herr K.

Selbstdarstellung Herr. H.

Falldarstellung

Einführung durch den Autor

Über die Professionalität von Lehrern und ihren subjektiven Reflex, ihre Befindlichkeit im Beruf wird viel geschrieben – so auch in diesem Heft. . . . → Weiterlesen: Selbstdarstellung von Lehrern – Herr F.

„Frustriert und wütend“, Falldarstellung 2

Falldarstellung 

Die dazugehörige Falldarstellung 1 finden Sie hier.

„Frustriert und wütend“

Als nächsten Text greife ich eine szenische Schilderung auf, die in den erläuternden Passagen auch mich direkt anspricht und die mich so in besonders intensiver Weise in eine Vorstellung eines interaktiven Spiels einbezieht:

„Szene: Lehrer . . . → Weiterlesen: „Frustriert und wütend“, Falldarstellung 2

Überzeugungen vom Englischlernen

Die Beispiele entstammen einer qualitativen Einzelfallstudie zum Englischlernen, in der im Rahmen von episodischen Interviews mit Englischlehrenden und -lernenden der gymnasialen Oberstufe auch Daten zu deren Überzeugungen vom Englischlernen rekonstruiert werden. Ausgewertet wird nach einer Kombination von hermeneutisch-sequentiellen Interpretationsverfahren und Grounded Theory. . . . → Weiterlesen: Überzeugungen vom Englischlernen

Die diskursive Konstruktion des störenden Schülers

Das Wort „Kontext“ fordert angesichts seiner ungenauen Bestimmung und seiner umstrittenen Bedeutung in Verfahren hermeneutisch-rekonstruierender Sozialforschung, etwa bei Bohnsack und Oevermann, geradezu dazu heraus, über methodologische bzw. methodische Fragen der Erzeugung von „Protokollen“, wie Oevermann (Oevermann 1995) sagen würde, von Interviews, von Transkriptionen und der Interpretationsverfahren zu sprechen. Ich werde das jetzt aber nicht tun und statt dessen kurz anführen, woher der Text stammt und in welchem – schulpädagogischen – Diskurs er eingebettet sein könnte. . . . → Weiterlesen: Die diskursive Konstruktion des störenden Schülers

Lehrerausbildung für die Arbeitslosigkeit – “Die Suchende”

Frau Bertrams wohnt in einer Altbauwohnung in der Nähe des Stadtzentrums in guter Wohnlage. Die Wohnung ist individuell und künstlerisch eingerichtet. Die Interviewerin vermutet, daß Frau Bertrams dort allein lebt. Sie macht den Eindruck einer „höflichen, sanften, eher ruhigen und tiefsinnigen Frau, ca. Ende 40″, Sie macht Tee und bietet der Interviewerin dazu „Apfelkuchen mit Vollkornteig“ an. Nach kurzen Informationsfragen zum Forschungsprojekt und den Tätigkeiten der Interviewerin reagiert sie auf die Aussage, „nach dem Referendariat habe ich zunächst was ganz anderes gemacht“, spontan: „Ja, genau wie ich.“ Es entsteht etwas Gemeinsames. . . . → Weiterlesen: Lehrerausbildung für die Arbeitslosigkeit – “Die Suchende”

Lehrerausbildung für die Arbeitslosigkeit – “Die Gefährdete”

Frau Cypri lebt nach einer langjährigen, gescheiterten Freundschaft allein mit Hund und Katze in einem abgelegenen Wochenendhaus am Waldrand. „Mir war es dort nicht geheuer“ (stud. Int.). Frau Cypri verdeutlicht im Interview ihre konfliktreiche Lebenssituation; ihre immer wieder betonte Liebe zu Tieren und Schutzbedürftigen war irgendwie merkwürdig und scheint mir vielleicht ein Ausdruck versagter Fürsorge zu sein, eine Verschiebung der eigenen Rufe nach Liebe und Geborgenheit auf „Menschen und Tiere, die sonst keiner will“ (stud. Int.). . . . → Weiterlesen: Lehrerausbildung für die Arbeitslosigkeit – “Die Gefährdete”

Lehrerausbildung für die Arbeitslosigkeit – “Die Gradlinige ”

Frau Abel wohnt in einem kleinen Dorf, das nicht leicht zu erreichen ist. Sie weiß dies, rechnet mit einer Verspätung der Interviewerin und meint: „Manchmal ist es gut, daß einen die Leute nicht so leicht finden …!“ „Nach den einleitenden Worten beginnt sie sofort zu erzählen und ist kaum zu bremsen. Sie wirkt sehr dynamisch, selbstbewußt und vital, und ich muß ständig achtgeben, zwischen Kommenlassen, Strukturieren und Zeit(begrenzung) abzuwägen, was teilweise ganz schön anstrengend wird. . . . → Weiterlesen: Lehrerausbildung für die Arbeitslosigkeit – “Die Gradlinige ”

Der weinende Schüler

(Bericht einer Grundschullehrerin, anonym) Ein Kind aus der zweiten Grundschulklasse drohte mich einmal aus meinem sonst recht gut eingefahrenen Geleise zu bringen. Kurti (…) war mir schon in der ersten Klasse aufgefallen, als er während verschiedener Unterrichtssituationen aus unerklärlichen Gründen zu weinen begonnen hatte. Damals dachte ich noch, daß sich dies schon legen werde, und reagierte nicht darauf. Im Verlauf des zweiten Schuljahres wurden die Weinausbrüche mir unbehaglich. Sie belasteten mich; ich begann mich dafür verantwortlich zu fühlen. . . . → Weiterlesen: Der weinende Schüler

„Unterricht ist doch kein Zirkus …“

In einer Schulklasse bildet sich zu Beginn des Schuljahres relativ rasch eine von „Übertragungen“ getönte „multistrukturierte Interaktion“ (Muck 1980, S. 159 ff.) aus, und es kommt zu einer schwer zu durchschauenden „Vermischung von Übertragungsbeziehungen mit den tabuierten und emotional geladenen institutionellen Realitäten“ (Drees 1984, S. 79). In der Haltung der Abstinenz bewährt sich dabei seitens des Lehrers eine selektiv-fokussierende und eine final-gestaltende Orientierung im Lernprozeß. Zudem werden wichtige Teilaspekte zum Konzept der „Übertragungsidentifizierung“ (Trescher 1993) und zur „Gegenübertragungsreaktion“ (Hirblinger 1989) im Unterricht noch präziser faßbar als dies bisher möglich erschien. Ich schildere den Zusammenhang – wie in früheren Falldarstellungen (…) – aus dem Horizont von Tagebuchnotizen, die ich immer dann anzufertigen beginne, wenn sich Schwierigkeiten ankündigen. . . . → Weiterlesen: „Unterricht ist doch kein Zirkus …“

Das große Schweigen

Das Problem einer pädagogischen Praxeologie ist also auch das von unbewußten, inneren Formeln, die von einem bestimmten Zeitpunkt an die gesamte pädagogische Szene zu regieren beginnen. Sie bleiben unbewußt, d. h. sie sind in der Situation des Handelns auch gar nicht bewußtseinsfähig. Lediglich die spätere Bereitschaft, das zunächst fremde, irritierende „Gesetz“ der Szene zu verstehen, kann, nachdem ein innerer Widerstand überwunden wird, die wichtige Einsicht ans Licht fördern. Wenn also Praxeologie dem technischen Verständnis von Handlungswissen ganz sicher nicht neben-, sondern als Sinnorientierung immer schon überzuordnen ist, wäre sie zudem auf einen Vernunftbegriff zu gründen, der das Unbewußte in uns nicht schlicht ignoriert. . . . → Weiterlesen: Das große Schweigen

Symbolbildung in der Adoleszenz

Die pädagogische Atmosphäre der Klasse 11b wurde mir von allen drei Hauptfachlehrern, welche die Klasse im vergangenen Jahr unterrichteten, mit folgender, scheinbar widersprüchlicher Formel in den ersten Tagen des neuen Schuljahres beschrieben: Die Klasse sei „unerträglich passiv“ und „unausstehlich verratscht“, zugleich aber „durchaus leistungsstark“. . . . → Weiterlesen: Symbolbildung in der Adoleszenz

ExperterInneninterview

Falldarstellung

Im Folgenden wird ein Ausschnitt aus einem Interview mit einer Expertin dargelegt. Das Interview hat eine Studentin zum Thema ‚Organisationsentwicklung im Rahmen der geschlechterbezogenen Schulentwicklung‘ mit einer Schulleiterin eines Gymnasiums in Baden-Württemberg geführt. Die Studentin nahm teil an einer Übung zur ‚Einführung in qualitative Forschungsmethoden‘, in dem das ExpertInneninterview als eine . . . → Weiterlesen: ExperterInneninterview

Benjamin M. und die “Zone der nächsten Entwicklung”

Situation: Begleitworkshop zum erziehungswissenschaftlichen Schulanfangspraktikum . . . → Weiterlesen: Benjamin M. und die “Zone der nächsten Entwicklung”

Lisa und der Strich im Heft

Situation: Erziehungswissenschaftliches Schulpraktikum in einer dritten Grundschulklasse mit einer Gruppe von acht Studierenden im ersten Semester. . . . → Weiterlesen: Lisa und der Strich im Heft