Übersicht aller Fälle

Einschulungsrede aus kulturvergleichender Perspektive – Der Fall USA

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

Zu dieser Falldarstellung gehört auch „Einschulungsrede aus kulturvergleichender Perspektive – Der Fall Deutschland„

1.    Der Fall USA: Affirmation und bürokratische Rationalität

Im direkten Vergleich soll nun eine amerikanische Schulleiteransprache rekonstruiert werden, die in einem deutlichen Kontrast zum deutschen Fall steht. Die amerikanische Schulleiterrede, und . . . → Weiterlesen: Einschulungsrede aus kulturvergleichender Perspektive – Der Fall USA

Einschulungsrede aus kulturvergleichender Perspektive – Der Fall Deutschland

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

Zu dieser Falldarstellung gehört auch „Einschulungsrede aus kulturvergleichender Perspektive – Der Fall USA„

1.    Der Fall Deutschland: Das Unbehagen an der Institution Schule

Die im Folgenden zu rekonstruierende deutsche Schulleiterrede ist Teil einer Einschulungsfeier. Ausgerichtet wird die Veranstaltung in der Turnhalle der Schule, in deren . . . → Weiterlesen: Einschulungsrede aus kulturvergleichender Perspektive – Der Fall Deutschland

Rekonstruktion einer Schulleiterrede zur Einschulungsfeier

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

Der Beginn des Protokolls zeichnet sich im Wesentlichen durch die Schwierig­keiten des Redners aus, angesichts der anwesenden anscheinend heterogenen Personengruppe zu einem einheitlichen Format zu finden, mit dem die Struktu­rierung dieser außeralltäglichen Situation der Einschulungsfeier gelingend um­gesetzt werden kann. So werden in den ersten sieben . . . → Weiterlesen: Rekonstruktion einer Schulleiterrede zur Einschulungsfeier

Rekonstruktion der Schulleiterrede Schule C

Zu diesem Fall gehören die Falldarstellungen:

Werner Helsper/Rolf-Torsten Kramer: Rekonstruktion der Schulleiterrede Schule A

Werner Helsper/Rolf-Torsten Kramer: Rekonstruktion der Schulleiterrede Schule B

Kontrastierung der Schulleiterreden und der hierin enthaltenen Generationsentwürfe

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

Rekonstruktion der Schulleiterrede von Schule C „Familie geht zur Schule“: . . . → Weiterlesen: Rekonstruktion der Schulleiterrede Schule C

Rekonstruktion der Schulleiterrede Schule B

Zu diesem Fall gehören die Falldarstellungen:

Werner Helsper/Rolf-Torsten Kramer: Rekonstruktion der Schulleiterrede Schule A

Werner Helsper/Rolf-Torsten Kramer: Rekonstruktion der Schulleiterrede Schule C

Kontrastierung der Schulleiterreden und der hierin enthaltenen Generationsentwürfe

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

Rekonstruktion der Schulleiterrede Schule B

“immer herein in die gute . . . → Weiterlesen: Rekonstruktion der Schulleiterrede Schule B

Rekonstruktion der Schulleiterrede Schule A

Zu diesem Fall gehören die Falldarstellungen:

Werner Helsper/Rolf-Torsten Kramer: Rekonstruktion der Schulleiterrede Schule B

Werner Helsper/Rolf-Torsten Kramer: Rekonstruktion der Schulleiterrede Schule C

Kontrastierung der Schulleiterreden und der hierin enthaltenen Generationsentwürfe

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

Rekonstruktion der Schulleiterrede Schule A Schulisches Werben um Exklusivität: Die . . . → Weiterlesen: Rekonstruktion der Schulleiterrede Schule A

Oberstudiendirektorinnen der 1990er Jahre: „Ursula Ullmann”

Ursula Ullmann, Jahrgang 1946, ist eine der Schulleiterinnen, die mit ihrem Lebensentwurf nicht nur dem gegenwärtig vorherrschenden Modell weiblicher Lebensführung entspricht, sondern der es offensichtlich gelungen ist, Familie und Karriere miteinander zu verbinden: Seit dem Beginn des Referendariats im Jahre 1971 arbeitet sie kontinuierlich im Schuldienst und hat die sich ihr bietenden Möglichkeiten des beruflichen Aufstiegs genutzt. Dennoch lässt sie es in ihrer Selbstdarstellung so erscheinen, als sei ihr die Karriere, die für sie insgesamt zu klein geraten ist, ohne ihr Zutun in den Schoß gefallen: „Ja, ich hab es eigentlich nie beabsichtigt, sondern es ist alles, äh, äh, so so meine ganze äh äh berufliche Laufbahn ist eigentlich immer, hat sich so per Zufall ergeben.“ . . . → Weiterlesen: Oberstudiendirektorinnen der 1990er Jahre: „Ursula Ullmann”

Oberstudiendirektorinnen der 1960er Jahre: „Lieselotte Tenbruck”

Lieselotte Tenbruck und ihr Zwillingsbruder kommen 1916 in einer hessischen Kleinstadt als die beiden jüngsten von insgesamt vier Kindern zur Welt. Der Vater, Buchdrucker von Beruf, führt eine kleine Buchdruckerei mit mehreren Angestellten, die schon seit Generationen in der Hand seiner Herkunftsfamilie liegt, während drei seiner Brüder eine akademische Laufbahn einschlagen. Vor dem Hintergrund der familialen beruflichen Tradition bildet er eine ausgeprägte Identifikation mit dem Buchdruckerstand aus. Zudem verfügt er über ein hohes soziales Ansehen im Ort, an dem die ganze Familie partizipiert. Die Mutter stammt von einem größeren landwirtschaftlichen Hof und ist Hausfrau. 1909 heiraten die Eltern und betreiben neben der Buchdruckerei eine kleine Landwirtschaft. Als zentrale Wertorientierung der Familie erweisen sich sowohl die Ausrichtung an einer bürgerlichen Lebensführung(1) als auch die Zugehörigkeit zum katholischen Milieu, was sich unter anderem im kommunalpolitischen Engagement des Vaters als Mitglied des Zentrums ausdrückt. Dessen Haltung, Verantwortung für die Belange des Gemeinwohls zu übernehmen und für die eigenen ethischen Überzeugungen öffentlich einzutreten, macht Frau Tenbruck sich zueigen. Auch in ihrer religiösen Orientierung richtet sie sich am Vater aus, zu dem sie nicht nur eine starke emotionale Bindung entwickelt, sondern der in ihr auch das Interesse an geistiger Auseinandersetzung weckt. Selbst wenn das Verhältnis zur Mutter distanzierter erscheint, verfügt sie über eine unbedingte Treueverpflichtung gegenüber dem Milieu und der Gesinnungsethik des Elternhauses: „Das erleb ich also wirklich, wirklich also immer wieder, dass man das wählt und dabei bleibt, was man im Elternhaus kennen gelernt hat.“ . . . → Weiterlesen: Oberstudiendirektorinnen der 1960er Jahre: „Lieselotte Tenbruck”