Übersicht aller Fälle

Geschützt: „Wir gehen jetzt das durch“ – direktive Unterweisung im Schreibgespräch

Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Geschützt: Kooperative Textbearbeitung unter tutorieller Anleitung

Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Der Typus des „Kokettierens“

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

In den Kontexten der Pause und der Klassenreise konnten zwischen Jungen und Mädchen Spiele beobachtet werden, deren zentrales Spielthema eng mit den Geschlechterbeziehungen verknüpft ist. Offenbar bilden die Klassenreise und die Pause mit ihrer spezifischen Struktur für diese Spiele ein förderliches Milieu. Zur Verdeutlichung dieses Typus soll eine . . . → Weiterlesen: Der Typus des „Kokettierens“

Bewegungskorrektur im Sportunterricht – Staffelwechsel

Hinweis: der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit: Bewegungskorrektur im Sportunterricht – Fallstart [1]   Bewegungskorrektur im Sportunterricht – Slalomdribbeln   Bewegungskorrektur im Sportunterricht – Kernwurf   Bewegungskorrektur im Sportunterricht – Pritschen [1]   Bewegungskorrektur im Sportunterricht – Korbleger   Bewegungskorrektur im Sportunterricht – Vorübung zum Pritschen   Bewegungskorrektur im Sportunterricht – Schlagball   . . . → Weiterlesen: Bewegungskorrektur im Sportunterricht – Staffelwechsel

Lernen im Team

Einleitende Bemerkungen

Für das vorliegende Forschungsprojekt wurde aus einer Lernwerkstatt zum Thema Wetter, Klima, Klimawandel eine Aufgabe ausgewählt und auf zwei Arten aufbereitet: Als problemorientierte Aufgabe mit Handlungsanleitung und als problemorientierte Aufgabe ohne Handlungsanleitung. Als problemorientierter Ausgangspunkt wurde der Vorschlag des US Energieministers Chu, Dächer und Strassen weiss anzumalen, um auf Grund . . . → Weiterlesen: Lernen im Team

Der Wandel von Freundschaftsbeziehungen und Freizeitaktivitäten bei 11- bis 15-Jährigen – Die Bedeutung der Freizeitaktivitäten

Hinweis: der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit: „Der Wandel von Freundschaftsbeziehungen und Freizeitaktivitäten bei 11- bis 15-Jährigen – Die Intensivierung der Freundschaften“   „Der Wandel von Freundschaftsbeziehungen und Freizeitaktivitäten bei 11- bis 15-Jährigen – Eine komparative Analyse“ Einleitende Bemerkungen

[…] Um aufzuzeigen, wie vielfältig der Zusammenhang zwischen der Entwicklung von Freundschaftsbeziehungen . . . → Weiterlesen: Der Wandel von Freundschaftsbeziehungen und Freizeitaktivitäten bei 11- bis 15-Jährigen – Die Bedeutung der Freizeitaktivitäten

Der Wandel von Freundschaftsbeziehungen und Freizeitaktivitäten bei 11- bis 15-Jährigen – Die Intensivierung der Freundschaften

Hinweis: der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit: „Der Wandel von Freundschaftsbeziehungen und Freizeitaktivitäten bei 11- bis 15-Jährigen – Die Bedeutung der Freizeitaktivitäten“   „Der Wandel von Freundschaftsbeziehungen und Freizeitaktivitäten bei 11- bis 15-Jährigen – Eine komparative Analyse“   Einleitende Bemerkungen

[…] Um aufzuzeigen, wie vielfältig der Zusammenhang zwischen der Entwicklung von . . . → Weiterlesen: Der Wandel von Freundschaftsbeziehungen und Freizeitaktivitäten bei 11- bis 15-Jährigen – Die Intensivierung der Freundschaften

Interaktion zwischen den Kindern und der Beobachterin

Hinweis – der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit:

Metasprachliches Bewusstsein und Sprachspiele

Umgang mit Verletzungen der sprachlichen Norm

Bewältigungsstrategien bei Sprachschwierigkeiten

Selbstwahrnehmung über sprachliches (Nicht-) Wissen

Monolingualismus im Klassenraum – trotz Sprachenvielfalt

Falldarstellung

Auszug aus dem Beobachtungsprotokoll vom 1. Februar 2007

Mateiu bearbeitet eine Seite im Sprachbuch . . . → Weiterlesen: Interaktion zwischen den Kindern und der Beobachterin

Umgang mit Verletzungen der sprachlichen Norm

Hinweis – der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit:

Metasprachliches Bewusstsein und Sprachspiele

Interaktion zwischen den Kindern und der Beobachterin

Bewältigungsstrategien bei Sprachschwierigkeiten

Selbstwahrnehmung über sprachliches (Nicht-) Wissen

Monolingualismus im Klassenraum – trotz Sprachenvielfalt

Falldarstellung

Auszug aus dem Beobachtungsprotokoll vom 18. Januar 2007

Während ich mich in einer . . . → Weiterlesen: Umgang mit Verletzungen der sprachlichen Norm

Bewältigungsstrategien bei Sprachschwierigkeiten

Hinweis – der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit:

Metasprachliches Bewusstsein und Sprachspiele

Interaktion zwischen den Kindern und der Beobachterin

Umgang mit Verletzungen der sprachlichen Norm

Selbstwahrnehmung über sprachliches (Nicht-) Wissen

Monolingualismus im Klassenraum – trotz Sprachenvielfalt

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

. . . → Weiterlesen: Bewältigungsstrategien bei Sprachschwierigkeiten

Selbstwahrnehmung über sprachliches (Nicht-) Wissen

Hinweis – der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit:

Metasprachliches Bewusstsein und Sprachspiele

Interaktion zwischen den Kindern und der Beobachterin

Umgang mit Verletzungen der sprachlichen Norm

Bewältigungsstrategien bei Sprachschwierigkeiten

Monolingualismus im Klassenraum – trotz Sprachenvielfalt

Falldarstellung

Auszug aus dem Beobachtungsprotokoll vom 11. Januar 2007

Die Schülerinnen bearbeiten Arbeitsblätter . . . → Weiterlesen: Selbstwahrnehmung über sprachliches (Nicht-) Wissen

Metasprachliches Bewusstsein und Sprachspiele

Hinweis – der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit:

Interaktion zwischen den Kindern und der Beobachterin

Umgang mit Verletzungen der sprachlichen Norm

Bewältigungsstrategien bei Sprachschwierigkeiten

Selbstwahrnehmung über sprachliches (Nicht-) Wissen

Monolingualismus im Klassenraum – trotz Sprachenvielfalt

Falldarstellung

Auszug aus dem Beobachtungsprotokoll vom 7. Dezember 2006

 In der Frühstückspause: . . . → Weiterlesen: Metasprachliches Bewusstsein und Sprachspiele

Monolingualismus im Klassenraum – trotz Sprachenvielfalt

Hinweis – der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit:

Metasprachliches Bewusstsein und Sprachspiele

Interaktion zwischen den Kindern und der Beobachterin

Umgang mit Verletzungen der sprachlichen Norm

Bewältigungsstrategien bei Sprachschwierigkeiten

Selbstwahrnehmung über sprachliches (Nicht-) Wissen

Falldarstellung

Auszug aus dem Beobachtungsprotokoll vom 1. Februar 2007

An einem Morgen, Anfang Februar, . . . → Weiterlesen: Monolingualismus im Klassenraum – trotz Sprachenvielfalt

Eine unvollendete Geschichte – Kommunikation über Geschlechteridentität: Integrative Kompetenz

Hinweis: der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit: „Eine unvollendete Geschichte – Kommunikation über Geschlechteridentität: Gleichrangiger Austausch von Erfahrungen“ „Eine unvollendete Geschichte – Kommunikation über Geschlechteridentität: Förderung des selbständigen Denkens“ Einleitende Bemerkungen

[…] Jede Biografie ist unvollendet, so lange der Mensch lebt. Die Suche nach der eigenen Identität – bewusst oder unbewusst . . . → Weiterlesen: Eine unvollendete Geschichte – Kommunikation über Geschlechteridentität: Integrative Kompetenz

Geschützt: Kooperationspraktiken von SchulanfängerInnen – „I can write first without copying“

Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Geschützt: Kooperationspraktiken von SchulanfängerInnen – „Did I do wrong?“

Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Geschützt: Kooperationspraktiken von SchulanfängerInnen – „Was soll ich hier machen?“

Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Geschützt: Selbst- und Fremdzuschreibung im Schulalltag 2

Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Geschützt: Selbst- und Fremdzuschreibung im Schulalltag 1

Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Geschützt: Zettelchen schreiben – Peerkultur auf der Hinterbühne des Unterrichts (2)

Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Geschützt: Zettelchen schreiben – Peerkultur auf der Hinterbühne des Unterrichts (1)

Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Geschlechterterritorien- Das Spiel bei 9-12 jährigen Schulkindern in der Pause, Fall 1

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

In koedukativen Schulen kommt es allerdings auch zu geschlechtergemischten Aktivitäten und Spie­len, die als ausgesprochene „Geschlechterspiele“ zu bezeichnen sind, wenn nämlich nicht einfach Jungen und Mädchen miteinander spielen, sondern die Spiele durch die mannschaftsförmige Gegenüberstellung der Geschlechter strukturiert werden. Verschiedene Varianten von Fangspielen mit mehr oder weniger festen . . . → Weiterlesen: Geschlechterterritorien- Das Spiel bei 9-12 jährigen Schulkindern in der Pause, Fall 1

Geschlechterterritorien- Das Spiel bei 9-12 jährigen Schulkindern in der Pause, Fall 2

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

Die Pausenspiele neun- bis zwölfjähriger Schulkinder zeichnen sich durch große Beweg­lichkeit und durch „kontinuierliche Beschäftigung mit den Körpern der anderen“ (Thorne 1993, S. 15) aus. Im schulöffentlichen Kontext sind Kinderspiele nicht nur In­teraktionsterritorien, die eine bestimmte Teilnehmergruppe in eine bestimmte Aktivität involvieren und dabei andere ausschließen oder zu . . . → Weiterlesen: Geschlechterterritorien- Das Spiel bei 9-12 jährigen Schulkindern in der Pause, Fall 2

Pippel und ihre Freunde

Falldarstellung

Kontext:

10 Klassenstufe, 3. Stunde, Wahlpflicht Wirtschaft Gesamtschule in Brandenburg, März 2000

PIPPEL (Corinne) und CARLOS unterhalten sich während einer Gruppenarbeit (Erstellung einer Wandzeitung, Thema: Euro). Über das Thema „Führerschein/Autos“ kommen sie zum Thema „Liebe/Beziehung“. Der Freund von PIPPEL fährt BMW. PIT mischt sich in die Unterhaltung ein:

PIT: . . . → Weiterlesen: Pippel und ihre Freunde

Argumentieren im Mathematikunterricht

Falldarstellung

Ein Beispiel (…) verdeutlicht, wie eine Argumentation erst durch non-verbale Handlungen explizit und damit rekon­struierbar bzw. nachvollziehbar wird. Benno hat seinen Auf­gabenbearbeitungsprozess einmal präsentiert und dabei ein Tafelbild entwickelt:

5 cm + 6 cm = 11cm

8 mm + 4 mm = 12mm

11 cm . . . → Weiterlesen: Argumentieren im Mathematikunterricht

Computereinsatz im Unterricht – Zahlenfolge

Fallanalysen aus demselben Erhebungskontext:

Krummheuer, Götz: Computereinsatz im Unterricht – Das automatisierte Trichtermuster

Falldarstellung

Schüler einer 10. Klasse sitzen im Rahmen einer beobachteten Computer-AG in für sie vertrauter Gruppenzusammensetzung vor ihrem Computer. Sie sollen die folgende Aufgabe bearbeiten.

„Nehmt irgendeine Zahl. Nennen wir sie U(0). Dann . . . → Weiterlesen: Computereinsatz im Unterricht – Zahlenfolge

Ich wollte hier Florian schreiben

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

Zwei Monate später (im November in Klasse 1) haben die Kinder viele Ideen zum Thema „ICH MAG“ gesammelt: Ich mag Pause, … Autos, Tiere, Leo, Molli, die Farbe Gelb, Manza, Schule… Der Satzanfang steht all der Tafel. Die Lehrerin hatte zuerst drei Striche für ICH gemacht. . . . → Weiterlesen: Ich wollte hier Florian schreiben

Kooperation

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Knappe Schilderung des Unterrichts- bzw. Projektverlaufs an zwei Schulen

Zum besseren Verständnis der Aussagen wird im Folgenden kurz der Ablauf der besprochenen Projekte umrissen.

1. Fall:

Herr A. führte an der A.-Schule ein „Filmprojekt“ (A., Z. 24) mit einer Gruppe von zehn Schülerinnen und . . . → Weiterlesen: Kooperation

Wayne hilft Efrem (2)

zu diesem Fall sind alternative bzw. kontroverse Interpretationen vorhanden: Krummheuer/Brandt: Wayne hilft Efrem (1) Komparation der Fälle ‚Wayne hilft Efrem (1/2)‘ und ‚Die Lehrerin hilft Efrem (1/2)‘

Fälle aus demselben Erhebungskontext: Krummheuer/Brandt: Die Lehrerin hilft Efrem (1) Krummheuer/Brandt: Die Lehrerin hilft Efrem (2) Falldarstellung

In den . . . → Weiterlesen: Wayne hilft Efrem (2)

Komparation der Fälle ‚Wayne hilft Efrem (1/2)‘ und ‚Die Lehrerin hilft Efrem (1/2)‘

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

Folgende Fälle liegen dem Vergleich zugrunde:

Krummheuer/Brandt: Wayne hilft Efrem (1) Krummheuer/Brandt: Wayne hilft Efrem (2) Krummheuer/Brandt: Die Lehrerin hilft Efrem (1) Krummheuer/Brandt: Die Lehrerin hilft Efrem (2)

Vergleich der Argumentationsprozesse Im Hinblick auf unser theoretisches Interesse dient die Komparation hier der vertiefenden Rekonstruktion von . . . → Weiterlesen: Komparation der Fälle ‚Wayne hilft Efrem (1/2)‘ und ‚Die Lehrerin hilft Efrem (1/2)‘

Wayne hilft Efrem (1)

zu diesem Fall sind alternative bzw. kontroverse Interpretationen vorhanden: Krummheuer/Brandt: Wayne hilft Efrem (2) Komparation der Fälle ‚Wayne hilft Efrem (1/2)‘ und ‚Die Lehrerin hilft Efrem (1/2)‘

Fälle aus demselben Erhebungskontext: Krummheuer/Brandt: Die Lehrerin hilft Efrem (1) Krummheuer/Brandt: Die Lehrerin hilft Efrem (2) Falldarstellung

In den . . . → Weiterlesen: Wayne hilft Efrem (1)

Drei Jungen bei einer Zahlenfolge

Fallanalysen aus demselben Erhebungskontext:

Krummheuer, Götz: Zwei Mädchen bei einer Zahlenfolge

Falldarstellung (mit interpretierenden Abschnitten)

Die (…) Beispiele entstammen einem Beobachtungsmaterial zur Gruppenarbeit im Mathematikunterricht der Grundschule (genaueres s. KRUMMHEUER 1997). Entsprechende Schüleraktivitäten werden in regulären Unterrichtsstunden mit der Videokamera aufgezeichnet. Für relevant erachtete Episoden werden transkribiert . . . → Weiterlesen: Drei Jungen bei einer Zahlenfolge

Zwei Mädchen bei einer Zahlenfolge

Fallanalysen aus demselben Erhebungskontext:

Krummheuer, Götz: Drei Jungen bei einer Zahlenfolge

Falldarstellung

Die (…) Beispiele entstammen einem Beobachtungsmaterial zur Gruppenarbeit im Mathematikunterricht der Grundschule (genaueres s. KRUMMHEUER 1997). Entsprechende Schüleraktivitäten werden in regulären Unterrichtsstunden mit der Videokamera aufgezeichnet. Für relevant erachtete Episoden werden transkribiert und mit dem . . . → Weiterlesen: Zwei Mädchen bei einer Zahlenfolge

Mädchen-Gruppendiskussion über zwei um eine Frau streitende Sklaven

In diesem Gesprächsauszug aus einer Gruppendiskussion wird eine intensive Auseinandersetzung wiedergegeben. Das Mädchen, das ein ägyptisches Wandbild hergestellt hat, behauptet, dass sich auf diesem Bild zwei Brüder um eine Frau streiten und daher zornig aufeinander sind. Doch diese Frau ist auf dem Wandbild noch gar nicht zu sehen. Dennoch sei nach Auffassung des Mädchens auf dem Bild der Streit zweier Brüder um eine Frau das Thema. Sie habe einmal eine Geschichte aus Ägypten gelesen, in der es auch um einen solchen Streit gegangen sei. Jetzt käme es nur noch darauf an, das Bild zu Ende zu malen. Indem das Mädchen sich fragt, welche Geschichte das Bild erzählt, deutet sie das Bild ikonografisch. . . . → Weiterlesen: Mädchen-Gruppendiskussion über zwei um eine Frau streitende Sklaven

Mädchen- und Jungen-Gruppendiskussion über einen Lehrer

Die Präferenz der Jungen für den Lehrer ist deutlich. Zwar kritisieren sie an ihm, dass er häufig nicht alles unter Kontrolle hat und einige Kinder sogar seine mangelnde Strenge ausnutzen. Doch schätzen sie genauso seine Geduld und seinen Langmut. Einerseits fehlt ihnen Strenge und Disziplin, andererseits empfinden sie es als sehr angenehm, dass sie mit dem Lehrer besser reden können. Kritisiert wird, dass der Lehrer manche Schüler lieber habe; doch halten die Jungen ihm zugute, dass er im Unterschied zu anderen Lehrern diesen Schülern keine besseren Noten gibt, also gerecht ist. Nach Auffassung der Jungen gehört der Kunstlehrer zu den „nettesten“ Lehrern der Schule. . . . → Weiterlesen: Mädchen- und Jungen-Gruppendiskussion über einen Lehrer

Gruppendiskussion über das Lernen im Kunstunterricht mit Jungen

Die Jungen nennen mehrere Aspekte, durch die sich nach Ihrer Auffassung das Lernen im Kunstunterricht von dem in anderen Fächern unterscheidet. Für besonders wichtig halten sie, dass sie nicht von einander abgucken können. Diese Aussage gibt die Erfahrung der Kinder wider: Beim Kunstunterricht gibt es kein richtig oder falsch und wie bei vielen anderen Aufgaben nicht nur eine Lösung, die möglichst alle Kinder finden sollen, wenn sie eine gute Note erhalten wollen, sondern im Gegenteil: Es ist gerade das Individuelle, das die ästhetischen Werke von einander unterscheidet und das deren besonderen Charakter ausmacht. Diese Eigenart des Kunstunterrichts entlastet die Kinder auch von der (wegen der schulischen Leistungsanforderungen) latenten Aufforderung abzugucken. Sodann loben die Kinder den Ideenreichtum und den innovativen Charakter des Kunstunterrichts. . . . → Weiterlesen: Gruppendiskussion über das Lernen im Kunstunterricht mit Jungen

Der verhinderte Unterricht

olgendes Fallbeispiel eines Unterrichtsbeginns stammt aus einer größeren Feldstudie, in welcher während einer Beobachtungszeit von 174 Stunden das Beobachtungssystem zur Analyse aggressiven Verhaltens in schulischen Settings BASYS (Wettstein, 2008) entwickelt wurde. Die heiminterne Sonderschule für verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche wird von 6 Schülern (2 Mädchen) im Alter von 12;3 bis 14;11 Jahren (M = 13;7) besucht. Die Klasse wird von zwei Lehrerinnen im Wechsel geführt. Durch den Ausfall der einen Lehrerin entstand ein quasiexperimentelles Untersuchungsdesign, indem ein Lehrer im Teilpensum und zwei Stellvertreter in die Untersuchung miteinbezogen wurden. Der vorliegende Transkriptionsausschnitt beschreibt den Unterrichtsbeginn eines Lehrers im Teilpensum, welcher kurzfristig die Französischlektion der ausgefallenen Klassenlehrerin übernimmt. . . . → Weiterlesen: Der verhinderte Unterricht

Perspektiven der Kinder auf natürliche Phänomene

Die […] erhobenen Vorstellungen der Schülerinnen und Schüler zur Lebensweise von Schnecken wurden angelehnt an die Auswertungsmethode der Grounded Theory (Strauss & Corbin 1996) kategorisiert. Diese Methode eröffnet die Möglichkeit, in Bezug auf die offene Fragestellung, eine ‚gegenstandsverankerte Theorie‘ zu entwickeln, „die induktiv aus der Untersuchung des Phänomens abgeleitet wird, welche sie abbildet:“ (Strauss & Corbin 1996, S. 7ff.) . . . → Weiterlesen: Perspektiven der Kinder auf natürliche Phänomene

Dirk und Lars schreiben und malen ihre erste „Computergeschichte“

Im Folgenden werden Protokollausschnitte aus der Freiarbeit der jahrgangsübergreifenden und integrativen Schulklasse vorgestellt. Diese –hauptsächlich von den Kindern selbst organisierte – Arbeitsphase bezog sich auf die Lernbereiche Sprache und Mathematik und war fester Bestandteil der didaktischen Konzeption der beiden in der Gruppe tätigen Lehrerinnen. . . . → Weiterlesen: Dirk und Lars schreiben und malen ihre erste „Computergeschichte“

Erwünschte und aufgedrängte Hilfe

Allgemein läßt sich die Szene beschreiben als der Versuch eines Schülers, eine Aufgabe zu lösen. Yussuf spricht dabei zunächst eher vor sich hin, dann wendet er sich ausdrücklich an seine Tischnachbarin Franzi. Er muß allerdings mehrmals ansetzen, bevor sie ihm hilft. . . . → Weiterlesen: Erwünschte und aufgedrängte Hilfe

Kreisgespräch zu Beginn des Unterrichts

Die in unserem Fallbeispiel von Friederike Heinzel (Heinzel 2001, S. 275ff) beobachtete und videografierte Klasse besteht aus 24 Kindern, 18 Mädchen und 6 Jungen. Die Klassenlehrerin ist Beatrix Becker, eine, reformpädagogischen Elementen, zugewandten Lehrerin. Der Unterricht beginnt jeden Morgen mit einem Kreisgespräch, täglich finden noch ein oder zwei weitere Kreisgespräche meist nach den Hofpausen statt und die Unterrichtswoche wird Freitags mit einem Schlusskreis beendet. Das Signal zum Beginn des Kreises gibt immer die Präsident/-in, welche dieses Amt durch schriftliche Wahl jeweils für eine Woche erhält. Zu ihren Aufgaben gehört es, am Morgen die fehlenden Kinder festzustellen und nach Kummer oder Sorgen zu fragen, die es im Kreis zu besprechen gibt. . . . → Weiterlesen: Kreisgespräch zu Beginn des Unterrichts

Kontinente und Kinderfragen

Die folgende transkribierte Sequenz ist ein Ausschnitt aus einem Unterrichtsgespräch, das in einer Sachunterrichtsstunde in einem ersten Schuljahr erhoben wurde. Den Inhalt und die Zielsetzung der Unterrichtseinheit legte die Lehrerin selbst fest. Als Begründung für das Thema gab sie im Interview an: „Ist ein ganz banaler Grund. Die Kinder bekamen zur Einschulung von der Volksbank diese Unterlagen, also die Welt aufgeklappt. Dann krümmeln sie da auf ihrer Weltkarte rum und suchen das und finden das und fragen was. Und diskutieren manchmal ganz heiß, streiten sich manchmal, was wo liegt, also es finden sehr viele Gespräche anhand dieser Weltkartenunterlagen statt“. Das Thema der Unterrichtsstunde benannte sie folgendermaßen: „Der Globus als Darstellung der Erde“. Da in dieser Stunde nicht nur die Weltkarte, sondern vielmehr der Globus im Zentrum stand, kann die Unterrichtsphase nach Ansicht der Lehrerin als „Lernen neuer Inhalte“ gekennzeichnet werden und die Aktivitäten während des Klassengespräches als „Einführung“ in eine neue Thematik (vgl. Seidel 2003). Der folgende Auszug aus dem Unterrichtsgespräch beginnt, nachdem einige Schüler/innen auf Aufforderung der Lehrerin einzelne Erdteile benannten und diese auf dem Globus, der in der Mitte des Gesprächskreises stand, zeigten. Es wurden bislang Afrika, Europa und Amerika gezeigt. . . . → Weiterlesen: Kontinente und Kinderfragen

Lernen beobachten – Lukas

Die Kinder sitzen an vier Gruppentischen, die im Quadrat vor der Tafel angeordnet sind. Ich sitze an Tisch vier, rechts vor der Tafel, dort sitzen: Lukas, Ahmed, Lena, Lisa, Karin und Sandra (wobei Karin und Sandra während des erstens Protokolls wegen Krankheit gefehlt haben). Im hinteren Teil des Klassenraums gibt es den sogenannten ‚Bananenkreis’ (Schaumstoffkissen, die zu einem Kreis geformt sind), mit anschließender ‚Klassenbücherei’. Dort finden der Morgenkreis, das Lesen von Geschichten, Diskussionen etc. statt. Daneben ist die Computerecke mit zwei Computern. Wenn Frau W. vorhat, etwas eingehend an der Tafel zu erklären, sagt sie den Kindern, dass diese in den ‚Kinositz’ kommen sollen, d.h. alle nehmen ihre Stühle und setzen sich in drei bis vier Reihen vor die Tafel. . . . → Weiterlesen: Lernen beobachten – Lukas

Unterrichtsanalyse

Das Transkript setzt ein, nachdem die Todeserfahrungen des Protagonisten besprochen wurden und in einer neuen Aufgabe die Hintergründe erarbeitet werden sollen. In den Flächen (F1-2) fasst der Lehrer die zuvor erarbeiteten Inhalte zusammen und formuliert anschließend in (F2/3) eine textanalytische Fragestellung (die Gründe für die festgestellten Veränderungen sollen hinterfragt werden). Daran schließt sich eine Aufgabenstellung an: Wie gehen wir also am besten vor? . . Ist es sinnvoll, dass Ihr . jetzt das ganze Buch noch mal neu lest und jeweils das Ganze hinterfragt oder was sollen wir machen? (F74-6). Die Aufgabenstellung lenkt den Fokus der Schüler weg von den Inhalten und hin auf die Methode der Textanalyse, insbesondere durch die Fragewörter Wie und Was. Der Hinweis Ist es sinnvoll, das ganze Buch noch mal neu zu lesen impliziert eine handlungslogische Alternative: vollständige vs. partielle Lektüre. Zudem bringt die folgende mit oder angeschlossene Äußerung oder was sollen wir machen zum Ausdruck, dass der Vorschlag a) (vollständige Lektüre) vom Lehrer nicht als sinnvoll eingeschätzt wird, denn sonst würde sich die Frage nach einer Alternative erübrigen. Das bedeutet, der Lehrer schränkt den Antwortbereich auf eine sinnvolle und mögliche Antwort ein. . . . → Weiterlesen: Unterrichtsanalyse

Computereinsatz im Unterricht – Das automatisierte Trichtermuster

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

Im Folgenden werden zwei Episoden einer Schülergruppe behandelt, in der die Schüler versuchen eine vorgegebene Aufgabe zu lösen. Hierbei lässt sich eine Strukturierung der Mensch-Computer Interaktion rekonstruieren, die sich durch eine total Computer-bezogene Bearbeitungsweise auszeichnet. Dies soll heißen, dass die Schüler sich untereinander verständigen auf 1. einen schnellen . . . → Weiterlesen: Computereinsatz im Unterricht – Das automatisierte Trichtermuster

Rechenaufgabe mit Trikotrückennummer

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

Zur größeren Ansicht bitte die Abbildung anklicken.

Die Schülergruppe Daniel, Slawa und Stanislaw aus einer dritten Klasse wird in der Darstellung von Trikot-Rückennummern mit den ersten vier Gliedern zweier Zahlenfolgen konfrontiert und soll jeweils das fünfte Element bestimmen. Die Zahlenfolgen lauten:

A: {3 . . . → Weiterlesen: Rechenaufgabe mit Trikotrückennummer