Übersicht aller Fälle

Aktionismen im Klassenraum – Hasenohren

Falldarstellung

Es folgt nun eine weitere Szene (dazu auch der Fall Aktionismen im Klassenraum – Zweikampf) aus der Übergangsphase, bei der die konjunktive Dimension des Geschlechts im Vordergrund steht. Die Szene ereignet sich etwa eine halbe Minute, nachdem David Jeanette einen provokativen Tritt ins Gesäß verpasst hatte. Im Raum sind neben den Hauptakteuren . . . → Weiterlesen: Aktionismen im Klassenraum – Hasenohren

Geschützt: Einführung der Teilbarkeitsregel zur 9 „Quersumme“ (Falldarstellung 2)

Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Geschützt: Einführung der Teilbarkeitsregel zur 9 „Quersumme“ (Falldarstellung 1)

Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Klassenterritoriale Räume: Gang und Tafelbereich II – Der Tafelbereich als Bühne institutioneller Autorität

Hinweis – der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit:

Klassenterritoriale Räume: Gang und Tafelbereich I

Klassenterritoriale Räume: Tisch und Tischbereich I

Klassenterritoriale Räume: Tisch und Tischbereich II

Klassenterritoriale Räume: Tisch und Tischbereich III

Falldarstellung

Die Tafel, ihr näheres Umfeld sowie das Lehrerpult stellen allgemein noch immer zentrale Orte des Unterrichtens dar. Hier . . . → Weiterlesen: Klassenterritoriale Räume: Gang und Tafelbereich II – Der Tafelbereich als Bühne institutioneller Autorität

Klassenterritoriale Räume: Gang und Tafelbereich I – Der Gang als gemeinschaftliches Territorium

Hinweis – der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit:

Klassenterritoriale Räume: Gang und Tafelbereich II

Klassenterritoriale Räume: Tisch und Tischbereich I

Klassenterritoriale Räume: Tisch und Tischbereich II

Klassenterritoriale Räume: Tisch und Tischbereich III

Falldarstellung

Im folgenden empirischen Beispiel werden unterschiedliche Formen der Handhabung des Ganges innerhalb des Klassenterritoriums durch die Schüler dargelegt . . . → Weiterlesen: Klassenterritoriale Räume: Gang und Tafelbereich I – Der Gang als gemeinschaftliches Territorium

Die Tür als Schwelle und Grenze III („Eintritt des Lehrers“ Falldarstellung 2)

Hinweis: der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit:

Die Tür als Schwelle und Grenze I, Falldarstellung 1

Die Tür als Schwelle und Grenze I, Falldarstellung 2

Die Tür als Schwelle und Grenze II, Falldarstellung 1

Die Tür als . . . → Weiterlesen: Die Tür als Schwelle und Grenze III („Eintritt des Lehrers“ Falldarstellung 2)

Die Tür als Schwelle und Grenze III („Eintritt des Lehrers“ Falldarstellung 1)

Hinweis: der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit:

Die Tür als Schwelle und Grenze I, Falldarstellung 1

Die Tür als Schwelle und Grenze I, Falldarstellung 2

Die Tür als Schwelle und Grenze II, Falldarstellung 1

Die Tür als . . . → Weiterlesen: Die Tür als Schwelle und Grenze III („Eintritt des Lehrers“ Falldarstellung 1)

Die Tür als Schwelle und Grenze II (Legitimierter Zutritt – Falldarstellung 1)

Hinweis: der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit:

Die Tür als Schwelle und Grenze I, Falldarstellung 1

Die Tür als Schwelle und Grenze I, Falldarstellung 2

Die Tür als Schwelle und Grenze II, Falldarstellung 2

Die Tür als . . . → Weiterlesen: Die Tür als Schwelle und Grenze II (Legitimierter Zutritt – Falldarstellung 1)

Die Tür als Schwelle und Grenze II (Legitimierter Zutritt – Falldarstellung 2)

Hinweis: der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit:

Die Tür als Schwelle und Grenze I, Falldarstellung 1

Die Tür als Schwelle und Grenze I, Falldarstellung 2

Die Tür als Schwelle und Grenze II, Falldarstellung 1

Die Tür als . . . → Weiterlesen: Die Tür als Schwelle und Grenze II (Legitimierter Zutritt – Falldarstellung 2)

Die Tür als Schwelle und Grenze I (Konfirmation der Grenze der Klassengemeinschaft – Falldarstellung 1)

Hinweis: der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit:

Die Tür als Schwelle und Grenze I, Falldarstellung 2

Die Tür als Schwelle und Grenze II, Falldarstellung 1

Die Tür als Schwelle und Grenze II, Falldarstellung 2

Die Tür als . . . → Weiterlesen: Die Tür als Schwelle und Grenze I (Konfirmation der Grenze der Klassengemeinschaft – Falldarstellung 1)

Die Tür als Schwelle und Grenze I (Konfirmation der Grenze der Klassengemeinschaft – Falldarstellung 2)

Hinweis: der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit:

Die Tür als Schwelle und Grenze I, Falldarstellung 1

Die Tür als Schwelle und Grenze II, Falldarstellung 1

Die Tür als Schwelle und Grenze II, Falldarstellung 2

Die Tür als . . . → Weiterlesen: Die Tür als Schwelle und Grenze I (Konfirmation der Grenze der Klassengemeinschaft – Falldarstellung 2)

Unterrichtsdinge/Pausendinge V (Aisthetisierung von Gegenständen im Klassenraum)

Yussif bleibt am Overheadprojektor stehen, umfaßt ihn mit den Händen und blickt auf die Auflagefläche. Das Licht des Projektors geht kurz an, dann wieder aus. . . . → Weiterlesen: Unterrichtsdinge/Pausendinge V (Aisthetisierung von Gegenständen im Klassenraum)

Unterrichtsdinge/Pausendinge IV (Provokation von Mitschülern mittels Wegnahme ihrer Unterrichtsdinge)

Dursum geht langsam in Richtung Garderobe. Als er an Ulak vorbeikommt, der bereits an seinem Tisch sitzt, spricht er ihn an und zieht ihm lachend von hinten seine Wollmütze ganz über den Kopf. Ulak befreit sich daraus, steht auf und geht zur benachbarten Tischgruppe. Dursum nimmt eine Schere aus Ulaks Mäppchen, spielt mit ihr, wendet sich Ulak lächelnd zu, hält ihm die Schere entgegen und gestikuliert mit ihr (als ob er ihm Haare abschneide), geht zurück zu Ulaks Tisch, neigt sich über den Tisch hinweg zu (Personen) der Fensterfront, klappt die Schere auf und zu, dreht sich und hält sie kurz in Richtung Kamera. Ulak nähert sich wieder seinem Tisch. . . . → Weiterlesen: Unterrichtsdinge/Pausendinge IV (Provokation von Mitschülern mittels Wegnahme ihrer Unterrichtsdinge)

Unterrichtsdinge/Pausendinge III (Dem Lehrer Dinge zeigen als Unterrichtsvorbereitung der Kinder)

ana geht mit einem Heft in der Hand zu Jeannettes Tisch, an dem Herr Maier sitzend mit Jeanette spricht und Nina stehend zuhört, bleibt einen halben Meter davor stehen und verfolgt das Geschehen. Als David vorbeigeht, geht Jana einen Schritt zurück, blickt eine Weile nach rechts, dann wieder zu Jeanettes Tisch. Herr Maier erläutert kopfnickend und in Blickkontakt zu Jeanette weiter. . . . → Weiterlesen: Unterrichtsdinge/Pausendinge III (Dem Lehrer Dinge zeigen als Unterrichtsvorbereitung der Kinder)

Unterrichtsdinge/Pausendinge II (Institutionelle Einverleibung und symbolische Zerschlagung)

Zwei der ersten in die Klasse strömenden Schüler, Andre und Binol stimmen kurz nach Betreten des Raumes einen Refrain an, singen diesen leicht grölend, beenden ihn mit „daram da-ram da-dam“. Während Andre dabei den Raum durchquert und in Richtung seines Sitzplatzes geht, schwingt er rhythmisch die Arme, abgeschwächt tut dies auch Binol. Beide sind im Gegensatz zu den meisten anderen bereits ohne Überjacke, Binol trägt eine Schildkappe auf dem Kopf. Binol geht lockeren Schrittes geradewegs zu Martins Tisch, nimmt die dort stehende handgroße Milchflasche in seine Rechte, singt dabei noch einmal, leiser werdend: „da-dam“. Er dreht sich wieder ab, vorbei an der herannahenden Lehrerin, und geht einen Meter zur Seite, hinter den Tischplatz von Anika. . . . → Weiterlesen: Unterrichtsdinge/Pausendinge II (Institutionelle Einverleibung und symbolische Zerschlagung)

Unterrichtsdinge/Pausendinge I (Im Besitz begehrten Essgutes: territoriale Übergriffe, Weigerung und Gabe)

In der von uns untersuchten Grundschule ist es Praxis, vor Beginn der Hofpause im Klassenraum am Sitzplatz das Frühstück einzunehmen. Wenn die Kinder von der Hofpause wieder zum Klassenterritorium zurückkehren, dann führen viele von ihnen, wie erwähnt, unterschiedliche Dinge mit sich, darunter, das konnten wir beobachten, häufig Naschzeug. Dieses kann mitunter Aufhänger sein für Interaktionsprozesse, an denen – wie im folgenden – eine Reihe von Schülern beteiligt sind. . . . → Weiterlesen: Unterrichtsdinge/Pausendinge I (Im Besitz begehrten Essgutes: territoriale Übergriffe, Weigerung und Gabe)

Persönliche Requisiten: die Kleidung IV (Die Kopfbedeckung. Zum rituellen Umgang mit einem Gebrauchsgegenstand.)

Ein besonders interessantes kleidungsbezogenes Ritual ist der Umgang der Kinder mit ihren Kopfbedeckungen (Kappen bzw. Wollmützen). Die Zahl der Kappen- bzw. Mützenträger in den untersuchten Klassen ist klein. Wer allerdings eine solche Kopfbedeckung trägt, geht mit ihr in so auffälliger und vielfach weihevoller Weise um, daß von einem Ritual im engeren Sinne gesprochen werden kann. Auf performative Weise, nicht zuletzt in dem wechselseitigen mimetischen Aufgreifen der mützenbezogenen Umgangsweisen verschiedener Kinder trägt dieses Ritual nicht nur zur individuellen Identität, sondern auch zur kollektiven Identität bei. . . . → Weiterlesen: Persönliche Requisiten: die Kleidung IV (Die Kopfbedeckung. Zum rituellen Umgang mit einem Gebrauchsgegenstand.)

Persönliche Requisiten: die Kleidung III (Zwischen Affirmation und Opposition: das unterbrochene Ausziehen)

Zugleich im Türrahmen erscheinend betreten Wladimir und Canel den Raum. Beim Eintreten ziehen beide ihren Anorak ca. 20cm von den Schultern herunter, so daß sich die Ärmel aufbauschen. Während Canel den Anorak im Weitergehen ganz auszieht, geht Wladimir mit halb herabgezogenem Anorak weiter durch den Raum in Richtung Tafel bis zum OH-Projektor, kehrt dort um, geht zurück zum tischfreien Platz in der Mitte des Raumes, dreht sich dort um sich selbst, ringt kurz offenbar im Spaß mit dem ihn umfassenden Sören und geht dann zurück zur Garderobe neben der Tür, zieht dort den Anorak aus und hängt ihn auf. . . . → Weiterlesen: Persönliche Requisiten: die Kleidung III (Zwischen Affirmation und Opposition: das unterbrochene Ausziehen)

Persönliche Requisiten: die Kleidung II (Das Anbehalten des Anoraks als Pausenverlängerung)

10h23: Ömer und die hinter ihm hereingekommenen größeren Mädchen Ayla, Hatice und Medine bleiben in Türnähe … 10h26: Ayla, Medine und Hatice kommen wieder herein. Herr Maier kommt herein. … Ayla und Hatice ziehen ihre Jacken aus, gehen in Richtung Garderobe und verlassen dabei das Kamerablickfeld. Ayla kommt ohne die Jacke von dort wieder ins Bild und geht zu ihrem Platz … . . . → Weiterlesen: Persönliche Requisiten: die Kleidung II (Das Anbehalten des Anoraks als Pausenverlängerung)

Persönliche Requisiten: die Kleidung I (Das Ausziehen der Überkleidung als Unterrichtsvorbereitung)

Die Tür wird geöffnet. Jeannette, Uzman, Martina, Ulak, Sabah, Jana, Stefan, Andy und David gehen in Richtung Garderobe. Einige Kinder beginnen im Gehen bereits, ihre Jacken auszuziehen. Jeanette kommt rasch ohne Jacke von der Garderobe zurück und geht zu ihrem Platz. Uzman geht mit der Jacke im Arm zur Garderobe. David geht, mit einer Jacke bekleidet, zum Regal, das die linke von der rechten Garderobe trennt, und beginnt, seine Jacke und seinen Schal auszuziehen. Uzman kommt ohne Jacke von der Garderobe zurück. . . . → Weiterlesen: Persönliche Requisiten: die Kleidung I (Das Ausziehen der Überkleidung als Unterrichtsvorbereitung)

Das Requisit einer schulischen Haltung: Der Stuhl II (Die Verpflichtung auf den Sitzplatz)

Während oben die provokative Infragestellung der territorialen Zuordnung des Sitzplatzes in der Auseinandersetzung zweier Schüler eine Rolle spielte, zeigt das nächste Beispiel eine Aushandlung zwischen Schülerin und Lehrerin hinsichtlich des Geltungsbereichs der Regel der Sitzordnung. . . . → Weiterlesen: Das Requisit einer schulischen Haltung: Der Stuhl II (Die Verpflichtung auf den Sitzplatz)

Das Requisit einer schulischen Haltung: Der Stuhl I (Okkupation des Sitzplatzes)

Beim rituellen Übergang zum Unterricht ist die personenspezifische Einnahme der Sitzplätze von besonderer Bedeutung. Diesen Handlungsschritt des institutionellen Ablaufschemas zu unterlaufen, wirft, wie folgendes Beispiel aus der Klasse 5x zeigt, entsprechend Konflikte auf. Der Ausschnitt setzt ein zu einem Zeitpunkt, als bereits alle Schüler im Klassenraum sowie der Lehrer (im Tafelbereich) anwesend sind. . . . → Weiterlesen: Das Requisit einer schulischen Haltung: Der Stuhl I (Okkupation des Sitzplatzes)

Klassenterritoriale Räume: Tisch und Tischbereich III (Der Schülertisch als Bühne: Opferplatz, Schaubühne, Besitzterritorium)

Carlos zieht Andy, den er an der Kleidung gepackt hat, vom Flur in den Klassenraum bis in den Bereich zwischen Tafel und Ninas Tisch, schleudert ihn dort zu Boden, kniet auf ihm und schaut hoch. Die danebensitzende Nina wendet ihren Kopf zu ihm. Carlos schaut sie an, steht auf, hält Andy dabei mit beiden Händen am Kragen fest und zieht ihn so mit hoch. Zeitgleich steht Nina auf und geht auf die andere Seite des Tisches. Carlos dreht sich beim Aufstehen um die Achse, hält Andy fest und schaut Nina an, die ihm nun hinter dem Tisch gegenüber steht. Carlos drückt Andys Kopf und Oberkörper auf Ninas Tisch. Nina schaut zu. . . . → Weiterlesen: Klassenterritoriale Räume: Tisch und Tischbereich III (Der Schülertisch als Bühne: Opferplatz, Schaubühne, Besitzterritorium)

Klassenterritoriale Räume: Tisch und Tischbereich II (Der Schülertisch als Requisit klasseninterner Beziehungen)

Lassen wir nun den Tisch als Unterrichtsfläche hinter uns und widmen uns dem Tisch als Requisit klasseninterner Beziehungen, so sind hier zumindest drei unterschiedliche Aspekte erkennbar. Die Tische werden von den Schülern im Übergang von der Pause zum Unterricht zum einen als Treffpunkt, etwa im Sinne eines Kaffeehaustisches oder eines Tresens, zum anderen als Bühne eingesetzt, wobei in letztgenannter Variante zugleich mit dem Tisch als Besitzterritorium gespielt wird. Diese Varianten werden im folgenden an je zwei Szenen exemplarisch vorgestellt und erörtert. . . . → Weiterlesen: Klassenterritoriale Räume: Tisch und Tischbereich II (Der Schülertisch als Requisit klasseninterner Beziehungen)

Klassenterritoriale Räume: Tisch und Tischbereich I (Der Schülertisch als unterrichtsbezogene Arbeitsfläche)

Daß der Schülertisch im Unterricht als, je nach Unterrichtsfach und Lehrervorgabe spezifische, Arbeitsfläche dient, ist bekannt und muß hier nicht ausführlich aufgezeigt werden. Uns interessiert, inwiefern und wie ritualisierte Aktionen und Interaktionen im Übergang von Pause zu Unterricht den Tisch einbeziehen. . . . → Weiterlesen: Klassenterritoriale Räume: Tisch und Tischbereich I (Der Schülertisch als unterrichtsbezogene Arbeitsfläche)

Einführung der Teilbarkeitsregel zur 9 „Quersumme“

Frau Müller, die während des Kopfrechnens der Kinder sechs Zahlen: „90, 99,108, 117, 135“ nebeneinander und etwa 40 cm darunter zunächst vier Zahlen: „99,102, 105, 108“ dann Auslassungszeichen: „…“ sowie drei weitere Zahlen: „303, 306, 309″ an die Tafel geschrieben hat, beendet das Kopfrechnen der Kinder: „So! Es reicht“ und deutet auf die obere Zahlenreihe an der Tafel. Dann stellt sie die Frage: „Was fällt Euch zu dieser Reihe ein?“ Die meisten Kinder haben sich zur Tafel gedreht und blicken darauf. . . . → Weiterlesen: Einführung der Teilbarkeitsregel zur 9 „Quersumme“

Rituelle Interaktionsmuster im Mathematikunterricht

Im Folgenden wird der Handlungszusammenhang des Angliederungsrituals der 5. Mathematikklasse dargestellt. Zum Kontext der Videobeschreibung: Die Kinder haben ihre Sitzplätze eingenommen und, wie nach der großen Pause üblich, ca. 10 Minuten an ihren Gruppentischen gefrühstückt. Die Fachlehrerin, Frau Müller, sitzt am Pult, eine weitere Lehrerin, Frau Kasek, ist auf Grund des Förderbedarfs eines Schülers anwesend. . . . → Weiterlesen: Rituelle Interaktionsmuster im Mathematikunterricht

Aktionismen im Klassenraum – Zweikampf

Die im Folgenden vorgestellten Videoszenen entstammen einer Videopassage des Übergangs von der Hofpause zum Unterricht im Klassenraum einer fünften Klasse. Solche fünf- bis fünfzehnminütigen Passagen beginnen mit dem Öffnen der Klassentüre und enden mit dem Unterrichtsbeginn durch den Lehrer, der zumeist rituell markiert wird (z.B. durch eine Handglocke). Bei der ersten Szene ist es die konjunktive Dimension der Adoleszenz, die den primären Rahmen der Aktivitäten bildet. . . . → Weiterlesen: Aktionismen im Klassenraum – Zweikampf

Aschermittwoch

Falldarstellung

Vorbemerkungen:

Gemeinschaften können als „dramatische Handlungsfelder“ (Wulf 2001, S. 10) verstanden werden, die ein Interaktionssystem darstellen, das seine Einheit aus – durchaus auch divergierenden – Interaktionen gewinnt. Wenn Gruppen zusammenfinden, die faktisch gemeinsame Erfahrungen machen, entstehen Verflechtungen zwischen Menschen, die auf konjunktiven und kollektiv geteilten Erfahrungen beruhen. Rituale als . . . → Weiterlesen: Aschermittwoch