Übersicht aller Fälle

„Wir waren die Schüler, Sie die Lehrerin“ Rekonstruktion eines kollektiven Abschiedsbriefes.

Dieser Fall basiert auf Material aus den INTAKT-Daten. Die kompletten Datensätze können zu Forschungszwecken über das Online-Fallarchiv Schulpädagogik angefordert werden. Mehr Informationen finden Sie unter http://www.fallarchiv.uni-kassel.de/projektdaten-intakt/intakt-informationen/.

 

Einleitende Bemerkungen

Die Beziehung zwischen Lehrpersonen und ihren Schüler_innen wird durch die Institution Schule und ihre Hierarchien geprägt. So hat die Lehrperson einen Wissens- und . . . → Weiterlesen: „Wir waren die Schüler, Sie die Lehrerin“ Rekonstruktion eines kollektiven Abschiedsbriefes.

Geschützt: Biographisches Wissen als Produkt selbstreflexiver Auseinandersetzung mit Fremdheitsgefühlen und Differenzerfahrungen (Rudolf Hinze)

Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Geschützt: Biographisches Wissen um gelungenen Sport als ‚Sozialisationsagent’ (Marlene Auerbach)

Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Geschützt: Biographisches Wissen als Kontinuitätsmarkierung im Kontext eines lebensgeschichtlichen Phasenmodells (Corinna Landwehr)

Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Geschützt: Das nichtbefragte Lehren ist nicht lehrenswert — Analysen zum religionspädagogischen Habitus.

Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Musiklehrerinnen: Jutta Claas und Regina Nau

Falldarstellung

Die ausgewählten Fallstudien weisen im biografischen Bereich viele Gemeinsamkeiten auf. Die Erzählerinnen haben von frühster Kindheit an eine musikalische Ausbildung erhalten, nach dem Abitur Schulmusik und eine Fremdsprache studiert und bis heute als Studienrätinnen im Umkreis von Großstädten gearbeitet. Zudem sind sie als Mütter von zwei bzw. drei Kindern von den . . . → Weiterlesen: Musiklehrerinnen: Jutta Claas und Regina Nau

Geschützt: Schulpraktika und Praxiserfahrungen – Eva Kuhn

Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Geschützt: Schulpraktika und Praxiserfahrungen – Sabine Jung

Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Ausbildungskultur im Referendariat – Beurteilungen, Falldarstellung 3

Hinweis des Fallarchivs:

Der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit (Ausbildungskultur im Referendariat – Beurteilungen, Falldarstellung 1) (Ausbildungskultur im Referendariat – Beurteilungen, Falldarstellung 2)

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

(…)

I

Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Doppelrolle Ausbilder/Prüfer die . . . → Weiterlesen: Ausbildungskultur im Referendariat – Beurteilungen, Falldarstellung 3

Ausbildungskultur im Referendariat – Beurteilungen, Falldarstellung 2

Hinweis des Fallarchivs:

Der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit (Ausbildungskultur im Referendariat – Beurteilungen, Falldarstellung 1) (Ausbildungskultur im Referendariat – Beurteilungen, Falldarstellung 3)

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

(…)

I

Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Doppelrolle Ausbilder/Prüfer die . . . → Weiterlesen: Ausbildungskultur im Referendariat – Beurteilungen, Falldarstellung 2

Ausbildungskultur im Referendariat – Beurteilungen, Falldarstellung 1

Hinweis des Fallarchivs:

Der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit (Ausbildungskultur im Referendariat – Beurteilungen, Falldarstellung 2) (Ausbildungskultur im Referendariat – Beurteilungen, Falldarstellung 3)

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

I

(…)

Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Doppelrolle Ausbilder/Prüfer die . . . → Weiterlesen: Ausbildungskultur im Referendariat – Beurteilungen, Falldarstellung 1

MusiklehrerInnen: Thomas Fischer und Regina Nau

Falldarstellung

Thomas Fischer(1) hat Musik und ein philologisches Fach studiert und ist heute als Studienrat an einem Gymnasium tätig. Über seine Einsozialisierung in die traditionelle Welt der Musik erzählt er folgendes:

Da ich selbst also auch vom Elternhaus eigentlich nich’ eh’ im Bereich der ernsten Musik vorbelastet . . . → Weiterlesen: MusiklehrerInnen: Thomas Fischer und Regina Nau

Interviews mit Lehrerinnen – ‚Fachfremd‘ unterrichten

In einem halbstandardisierten Interview wird der Frage nachgegangen, wie eine Grundschullehrerin orthographische Schreibungen begründet. im gesamten Interview nimmt sie zu mehreren schriftsprachlichen Texten von Schülern Stellung. . . . → Weiterlesen: Interviews mit Lehrerinnen – ‚Fachfremd‘ unterrichten

Interviews mit Lehrerinnen – Fehleranalyse eines Schülertextes

In einem halbstandardisierten Interview wird der Frage nachgegangen, wie eine Grundschullehrerin orthographische Schreibungen begründet. im gesamten Interview nimmt sie zu mehreren schriftsprachlichen Texten von Schülern Stellung. . . . → Weiterlesen: Interviews mit Lehrerinnen – Fehleranalyse eines Schülertextes

Lehrerausbildung für die Arbeitslosigkeit – “Die Suchende”

Frau Bertrams wohnt in einer Altbauwohnung in der Nähe des Stadtzentrums in guter Wohnlage. Die Wohnung ist individuell und künstlerisch eingerichtet. Die Interviewerin vermutet, daß Frau Bertrams dort allein lebt. Sie macht den Eindruck einer „höflichen, sanften, eher ruhigen und tiefsinnigen Frau, ca. Ende 40″, Sie macht Tee und bietet der Interviewerin dazu „Apfelkuchen mit Vollkornteig“ an. Nach kurzen Informationsfragen zum Forschungsprojekt und den Tätigkeiten der Interviewerin reagiert sie auf die Aussage, „nach dem Referendariat habe ich zunächst was ganz anderes gemacht“, spontan: „Ja, genau wie ich.“ Es entsteht etwas Gemeinsames. . . . → Weiterlesen: Lehrerausbildung für die Arbeitslosigkeit – “Die Suchende”

Lehrerausbildung für die Arbeitslosigkeit – “Die Gefährdete”

Frau Cypri lebt nach einer langjährigen, gescheiterten Freundschaft allein mit Hund und Katze in einem abgelegenen Wochenendhaus am Waldrand. „Mir war es dort nicht geheuer“ (stud. Int.). Frau Cypri verdeutlicht im Interview ihre konfliktreiche Lebenssituation; ihre immer wieder betonte Liebe zu Tieren und Schutzbedürftigen war irgendwie merkwürdig und scheint mir vielleicht ein Ausdruck versagter Fürsorge zu sein, eine Verschiebung der eigenen Rufe nach Liebe und Geborgenheit auf „Menschen und Tiere, die sonst keiner will“ (stud. Int.). . . . → Weiterlesen: Lehrerausbildung für die Arbeitslosigkeit – “Die Gefährdete”

Lehrerausbildung für die Arbeitslosigkeit – “Die Gradlinige ”

Frau Abel wohnt in einem kleinen Dorf, das nicht leicht zu erreichen ist. Sie weiß dies, rechnet mit einer Verspätung der Interviewerin und meint: „Manchmal ist es gut, daß einen die Leute nicht so leicht finden …!“ „Nach den einleitenden Worten beginnt sie sofort zu erzählen und ist kaum zu bremsen. Sie wirkt sehr dynamisch, selbstbewußt und vital, und ich muß ständig achtgeben, zwischen Kommenlassen, Strukturieren und Zeit(begrenzung) abzuwägen, was teilweise ganz schön anstrengend wird. . . . → Weiterlesen: Lehrerausbildung für die Arbeitslosigkeit – “Die Gradlinige ”

Oberstudiendirektorinnen der 1990er Jahre: „Ursula Ullmann”

Ursula Ullmann, Jahrgang 1946, ist eine der Schulleiterinnen, die mit ihrem Lebensentwurf nicht nur dem gegenwärtig vorherrschenden Modell weiblicher Lebensführung entspricht, sondern der es offensichtlich gelungen ist, Familie und Karriere miteinander zu verbinden: Seit dem Beginn des Referendariats im Jahre 1971 arbeitet sie kontinuierlich im Schuldienst und hat die sich ihr bietenden Möglichkeiten des beruflichen Aufstiegs genutzt. Dennoch lässt sie es in ihrer Selbstdarstellung so erscheinen, als sei ihr die Karriere, die für sie insgesamt zu klein geraten ist, ohne ihr Zutun in den Schoß gefallen: „Ja, ich hab es eigentlich nie beabsichtigt, sondern es ist alles, äh, äh, so so meine ganze äh äh berufliche Laufbahn ist eigentlich immer, hat sich so per Zufall ergeben.“ . . . → Weiterlesen: Oberstudiendirektorinnen der 1990er Jahre: „Ursula Ullmann”

Oberstudiendirektorinnen der 1960er Jahre: „Lieselotte Tenbruck”

Lieselotte Tenbruck und ihr Zwillingsbruder kommen 1916 in einer hessischen Kleinstadt als die beiden jüngsten von insgesamt vier Kindern zur Welt. Der Vater, Buchdrucker von Beruf, führt eine kleine Buchdruckerei mit mehreren Angestellten, die schon seit Generationen in der Hand seiner Herkunftsfamilie liegt, während drei seiner Brüder eine akademische Laufbahn einschlagen. Vor dem Hintergrund der familialen beruflichen Tradition bildet er eine ausgeprägte Identifikation mit dem Buchdruckerstand aus. Zudem verfügt er über ein hohes soziales Ansehen im Ort, an dem die ganze Familie partizipiert. Die Mutter stammt von einem größeren landwirtschaftlichen Hof und ist Hausfrau. 1909 heiraten die Eltern und betreiben neben der Buchdruckerei eine kleine Landwirtschaft. Als zentrale Wertorientierung der Familie erweisen sich sowohl die Ausrichtung an einer bürgerlichen Lebensführung(1) als auch die Zugehörigkeit zum katholischen Milieu, was sich unter anderem im kommunalpolitischen Engagement des Vaters als Mitglied des Zentrums ausdrückt. Dessen Haltung, Verantwortung für die Belange des Gemeinwohls zu übernehmen und für die eigenen ethischen Überzeugungen öffentlich einzutreten, macht Frau Tenbruck sich zueigen. Auch in ihrer religiösen Orientierung richtet sie sich am Vater aus, zu dem sie nicht nur eine starke emotionale Bindung entwickelt, sondern der in ihr auch das Interesse an geistiger Auseinandersetzung weckt. Selbst wenn das Verhältnis zur Mutter distanzierter erscheint, verfügt sie über eine unbedingte Treueverpflichtung gegenüber dem Milieu und der Gesinnungsethik des Elternhauses: „Das erleb ich also wirklich, wirklich also immer wieder, dass man das wählt und dabei bleibt, was man im Elternhaus kennen gelernt hat.“ . . . → Weiterlesen: Oberstudiendirektorinnen der 1960er Jahre: „Lieselotte Tenbruck”