Übersicht aller Fälle

Geschützt: Kollisionen und Kämpfe um die Durchsetzung von Wahrnehmungen, Deutungen und Interessen – Ringen um Realitätswahrnehmung (T5)

Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Geschlechterterritorien- Das Spiel bei 9-12 jährigen Schulkindern in der Pause, Fall 1

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

In koedukativen Schulen kommt es allerdings auch zu geschlechtergemischten Aktivitäten und Spie­len, die als ausgesprochene „Geschlechterspiele“ zu bezeichnen sind, wenn nämlich nicht einfach Jungen und Mädchen miteinander spielen, sondern die Spiele durch die mannschaftsförmige Gegenüberstellung der Geschlechter strukturiert werden. Verschiedene Varianten von Fangspielen mit mehr oder weniger festen . . . → Weiterlesen: Geschlechterterritorien- Das Spiel bei 9-12 jährigen Schulkindern in der Pause, Fall 1

Geschlechterterritorien- Das Spiel bei 9-12 jährigen Schulkindern in der Pause, Fall 2

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

Die Pausenspiele neun- bis zwölfjähriger Schulkinder zeichnen sich durch große Beweg­lichkeit und durch „kontinuierliche Beschäftigung mit den Körpern der anderen“ (Thorne 1993, S. 15) aus. Im schulöffentlichen Kontext sind Kinderspiele nicht nur In­teraktionsterritorien, die eine bestimmte Teilnehmergruppe in eine bestimmte Aktivität involvieren und dabei andere ausschließen oder zu . . . → Weiterlesen: Geschlechterterritorien- Das Spiel bei 9-12 jährigen Schulkindern in der Pause, Fall 2

Fußballkonferenz – „Ich schließe jetzt diese Sitzung“

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

Die beobachteten Fußballkonferenzen fanden an einer staatlichen Grundschule statt, in der seit vielen Jahren das Einberufen von Konferenzen zum Schulalltag gehört. Fest verankert ist zum einen die Kinderkonferenz, bei der die Schulgemeinschaft (alle Kinder und Lehrkräfte) sich im monatlichen Rhythmus versammelt und in einem festgelegten ritualisierten Ablauf über . . . → Weiterlesen: Fußballkonferenz – „Ich schließe jetzt diese Sitzung“

Pausenausleihe – Übergang im Grundschulalltag

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

Wie vielfältig Übergänge den Schulalltag strukturieren, soll die Analyse der folgenden Szene zeigen. Im sog. „Pausenausleihprojekt“ geht es um die Ausleihe von Spielgeräten auf dem Schulhof an und durch Kinder. Die Ausleihe ist in einer renovierten, ehemaligen Garage auf dem Schulhof untergebracht. Immer drei Kinder der 3. bzw. . . . → Weiterlesen: Pausenausleihe – Übergang im Grundschulalltag

Klassenterritoriale Räume: Gang und Tafelbereich II – Der Tafelbereich als Bühne institutioneller Autorität

Hinweis – der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit:

Klassenterritoriale Räume: Gang und Tafelbereich I

Klassenterritoriale Räume: Tisch und Tischbereich I

Klassenterritoriale Räume: Tisch und Tischbereich II

Klassenterritoriale Räume: Tisch und Tischbereich III

Falldarstellung

Die Tafel, ihr näheres Umfeld sowie das Lehrerpult stellen allgemein noch immer zentrale Orte des Unterrichtens dar. Hier . . . → Weiterlesen: Klassenterritoriale Räume: Gang und Tafelbereich II – Der Tafelbereich als Bühne institutioneller Autorität

Klassenterritoriale Räume: Gang und Tafelbereich I – Der Gang als gemeinschaftliches Territorium

Hinweis – der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit:

Klassenterritoriale Räume: Gang und Tafelbereich II

Klassenterritoriale Räume: Tisch und Tischbereich I

Klassenterritoriale Räume: Tisch und Tischbereich II

Klassenterritoriale Räume: Tisch und Tischbereich III

Falldarstellung

Im folgenden empirischen Beispiel werden unterschiedliche Formen der Handhabung des Ganges innerhalb des Klassenterritoriums durch die Schüler dargelegt . . . → Weiterlesen: Klassenterritoriale Räume: Gang und Tafelbereich I – Der Gang als gemeinschaftliches Territorium

Die Tür als Schwelle und Grenze III („Eintritt des Lehrers“ Falldarstellung 2)

Hinweis: der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit:

Die Tür als Schwelle und Grenze I, Falldarstellung 1

Die Tür als Schwelle und Grenze I, Falldarstellung 2

Die Tür als Schwelle und Grenze II, Falldarstellung 1

Die Tür als . . . → Weiterlesen: Die Tür als Schwelle und Grenze III („Eintritt des Lehrers“ Falldarstellung 2)

Die Tür als Schwelle und Grenze III („Eintritt des Lehrers“ Falldarstellung 1)

Hinweis: der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit:

Die Tür als Schwelle und Grenze I, Falldarstellung 1

Die Tür als Schwelle und Grenze I, Falldarstellung 2

Die Tür als Schwelle und Grenze II, Falldarstellung 1

Die Tür als . . . → Weiterlesen: Die Tür als Schwelle und Grenze III („Eintritt des Lehrers“ Falldarstellung 1)

Die Tür als Schwelle und Grenze II (Legitimierter Zutritt – Falldarstellung 1)

Hinweis: der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit:

Die Tür als Schwelle und Grenze I, Falldarstellung 1

Die Tür als Schwelle und Grenze I, Falldarstellung 2

Die Tür als Schwelle und Grenze II, Falldarstellung 2

Die Tür als . . . → Weiterlesen: Die Tür als Schwelle und Grenze II (Legitimierter Zutritt – Falldarstellung 1)

Die Tür als Schwelle und Grenze II (Legitimierter Zutritt – Falldarstellung 2)

Hinweis: der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit:

Die Tür als Schwelle und Grenze I, Falldarstellung 1

Die Tür als Schwelle und Grenze I, Falldarstellung 2

Die Tür als Schwelle und Grenze II, Falldarstellung 1

Die Tür als . . . → Weiterlesen: Die Tür als Schwelle und Grenze II (Legitimierter Zutritt – Falldarstellung 2)

Die Tür als Schwelle und Grenze I (Konfirmation der Grenze der Klassengemeinschaft – Falldarstellung 1)

Hinweis: der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit:

Die Tür als Schwelle und Grenze I, Falldarstellung 2

Die Tür als Schwelle und Grenze II, Falldarstellung 1

Die Tür als Schwelle und Grenze II, Falldarstellung 2

Die Tür als . . . → Weiterlesen: Die Tür als Schwelle und Grenze I (Konfirmation der Grenze der Klassengemeinschaft – Falldarstellung 1)

Die Tür als Schwelle und Grenze I (Konfirmation der Grenze der Klassengemeinschaft – Falldarstellung 2)

Hinweis: der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit:

Die Tür als Schwelle und Grenze I, Falldarstellung 1

Die Tür als Schwelle und Grenze II, Falldarstellung 1

Die Tür als Schwelle und Grenze II, Falldarstellung 2

Die Tür als . . . → Weiterlesen: Die Tür als Schwelle und Grenze I (Konfirmation der Grenze der Klassengemeinschaft – Falldarstellung 2)

Schüler und Körper – Aushandlung von Männlichkeit

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

1. Körper als Schauplatz der Marginalisierung

Das erste Beispiel wurde in einer Pausensituation in der jungendominanten Klasse aus der Jahrgangsstufe 9 beobachtet. Es sind noch einige Jungen im Klassenraum anwesend:

Siegfried zieht Joachim auf und ruft herüber zu ihm: „Hey, Joachim, was . . . → Weiterlesen: Schüler und Körper – Aushandlung von Männlichkeit

Unterrichtsdinge/Pausendinge IV (Provokation von Mitschülern mittels Wegnahme ihrer Unterrichtsdinge)

Dursum geht langsam in Richtung Garderobe. Als er an Ulak vorbeikommt, der bereits an seinem Tisch sitzt, spricht er ihn an und zieht ihm lachend von hinten seine Wollmütze ganz über den Kopf. Ulak befreit sich daraus, steht auf und geht zur benachbarten Tischgruppe. Dursum nimmt eine Schere aus Ulaks Mäppchen, spielt mit ihr, wendet sich Ulak lächelnd zu, hält ihm die Schere entgegen und gestikuliert mit ihr (als ob er ihm Haare abschneide), geht zurück zu Ulaks Tisch, neigt sich über den Tisch hinweg zu (Personen) der Fensterfront, klappt die Schere auf und zu, dreht sich und hält sie kurz in Richtung Kamera. Ulak nähert sich wieder seinem Tisch. . . . → Weiterlesen: Unterrichtsdinge/Pausendinge IV (Provokation von Mitschülern mittels Wegnahme ihrer Unterrichtsdinge)

Unterrichtsdinge/Pausendinge III (Dem Lehrer Dinge zeigen als Unterrichtsvorbereitung der Kinder)

ana geht mit einem Heft in der Hand zu Jeannettes Tisch, an dem Herr Maier sitzend mit Jeanette spricht und Nina stehend zuhört, bleibt einen halben Meter davor stehen und verfolgt das Geschehen. Als David vorbeigeht, geht Jana einen Schritt zurück, blickt eine Weile nach rechts, dann wieder zu Jeanettes Tisch. Herr Maier erläutert kopfnickend und in Blickkontakt zu Jeanette weiter. . . . → Weiterlesen: Unterrichtsdinge/Pausendinge III (Dem Lehrer Dinge zeigen als Unterrichtsvorbereitung der Kinder)

Unterrichtsdinge/Pausendinge II (Institutionelle Einverleibung und symbolische Zerschlagung)

Zwei der ersten in die Klasse strömenden Schüler, Andre und Binol stimmen kurz nach Betreten des Raumes einen Refrain an, singen diesen leicht grölend, beenden ihn mit „daram da-ram da-dam“. Während Andre dabei den Raum durchquert und in Richtung seines Sitzplatzes geht, schwingt er rhythmisch die Arme, abgeschwächt tut dies auch Binol. Beide sind im Gegensatz zu den meisten anderen bereits ohne Überjacke, Binol trägt eine Schildkappe auf dem Kopf. Binol geht lockeren Schrittes geradewegs zu Martins Tisch, nimmt die dort stehende handgroße Milchflasche in seine Rechte, singt dabei noch einmal, leiser werdend: „da-dam“. Er dreht sich wieder ab, vorbei an der herannahenden Lehrerin, und geht einen Meter zur Seite, hinter den Tischplatz von Anika. . . . → Weiterlesen: Unterrichtsdinge/Pausendinge II (Institutionelle Einverleibung und symbolische Zerschlagung)

Unterrichtsdinge/Pausendinge I (Im Besitz begehrten Essgutes: territoriale Übergriffe, Weigerung und Gabe)

In der von uns untersuchten Grundschule ist es Praxis, vor Beginn der Hofpause im Klassenraum am Sitzplatz das Frühstück einzunehmen. Wenn die Kinder von der Hofpause wieder zum Klassenterritorium zurückkehren, dann führen viele von ihnen, wie erwähnt, unterschiedliche Dinge mit sich, darunter, das konnten wir beobachten, häufig Naschzeug. Dieses kann mitunter Aufhänger sein für Interaktionsprozesse, an denen – wie im folgenden – eine Reihe von Schülern beteiligt sind. . . . → Weiterlesen: Unterrichtsdinge/Pausendinge I (Im Besitz begehrten Essgutes: territoriale Übergriffe, Weigerung und Gabe)

Persönliche Requisiten: die Kleidung IV (Die Kopfbedeckung. Zum rituellen Umgang mit einem Gebrauchsgegenstand.)

Ein besonders interessantes kleidungsbezogenes Ritual ist der Umgang der Kinder mit ihren Kopfbedeckungen (Kappen bzw. Wollmützen). Die Zahl der Kappen- bzw. Mützenträger in den untersuchten Klassen ist klein. Wer allerdings eine solche Kopfbedeckung trägt, geht mit ihr in so auffälliger und vielfach weihevoller Weise um, daß von einem Ritual im engeren Sinne gesprochen werden kann. Auf performative Weise, nicht zuletzt in dem wechselseitigen mimetischen Aufgreifen der mützenbezogenen Umgangsweisen verschiedener Kinder trägt dieses Ritual nicht nur zur individuellen Identität, sondern auch zur kollektiven Identität bei. . . . → Weiterlesen: Persönliche Requisiten: die Kleidung IV (Die Kopfbedeckung. Zum rituellen Umgang mit einem Gebrauchsgegenstand.)

Persönliche Requisiten: die Kleidung III (Zwischen Affirmation und Opposition: das unterbrochene Ausziehen)

Zugleich im Türrahmen erscheinend betreten Wladimir und Canel den Raum. Beim Eintreten ziehen beide ihren Anorak ca. 20cm von den Schultern herunter, so daß sich die Ärmel aufbauschen. Während Canel den Anorak im Weitergehen ganz auszieht, geht Wladimir mit halb herabgezogenem Anorak weiter durch den Raum in Richtung Tafel bis zum OH-Projektor, kehrt dort um, geht zurück zum tischfreien Platz in der Mitte des Raumes, dreht sich dort um sich selbst, ringt kurz offenbar im Spaß mit dem ihn umfassenden Sören und geht dann zurück zur Garderobe neben der Tür, zieht dort den Anorak aus und hängt ihn auf. . . . → Weiterlesen: Persönliche Requisiten: die Kleidung III (Zwischen Affirmation und Opposition: das unterbrochene Ausziehen)

Persönliche Requisiten: die Kleidung I (Das Ausziehen der Überkleidung als Unterrichtsvorbereitung)

Die Tür wird geöffnet. Jeannette, Uzman, Martina, Ulak, Sabah, Jana, Stefan, Andy und David gehen in Richtung Garderobe. Einige Kinder beginnen im Gehen bereits, ihre Jacken auszuziehen. Jeanette kommt rasch ohne Jacke von der Garderobe zurück und geht zu ihrem Platz. Uzman geht mit der Jacke im Arm zur Garderobe. David geht, mit einer Jacke bekleidet, zum Regal, das die linke von der rechten Garderobe trennt, und beginnt, seine Jacke und seinen Schal auszuziehen. Uzman kommt ohne Jacke von der Garderobe zurück. . . . → Weiterlesen: Persönliche Requisiten: die Kleidung I (Das Ausziehen der Überkleidung als Unterrichtsvorbereitung)

Das Requisit einer schulischen Haltung: Der Stuhl II (Die Verpflichtung auf den Sitzplatz)

Während oben die provokative Infragestellung der territorialen Zuordnung des Sitzplatzes in der Auseinandersetzung zweier Schüler eine Rolle spielte, zeigt das nächste Beispiel eine Aushandlung zwischen Schülerin und Lehrerin hinsichtlich des Geltungsbereichs der Regel der Sitzordnung. . . . → Weiterlesen: Das Requisit einer schulischen Haltung: Der Stuhl II (Die Verpflichtung auf den Sitzplatz)

Das Requisit einer schulischen Haltung: Der Stuhl I (Okkupation des Sitzplatzes)

Beim rituellen Übergang zum Unterricht ist die personenspezifische Einnahme der Sitzplätze von besonderer Bedeutung. Diesen Handlungsschritt des institutionellen Ablaufschemas zu unterlaufen, wirft, wie folgendes Beispiel aus der Klasse 5x zeigt, entsprechend Konflikte auf. Der Ausschnitt setzt ein zu einem Zeitpunkt, als bereits alle Schüler im Klassenraum sowie der Lehrer (im Tafelbereich) anwesend sind. . . . → Weiterlesen: Das Requisit einer schulischen Haltung: Der Stuhl I (Okkupation des Sitzplatzes)

Klassenterritoriale Räume: Tisch und Tischbereich III (Der Schülertisch als Bühne: Opferplatz, Schaubühne, Besitzterritorium)

Carlos zieht Andy, den er an der Kleidung gepackt hat, vom Flur in den Klassenraum bis in den Bereich zwischen Tafel und Ninas Tisch, schleudert ihn dort zu Boden, kniet auf ihm und schaut hoch. Die danebensitzende Nina wendet ihren Kopf zu ihm. Carlos schaut sie an, steht auf, hält Andy dabei mit beiden Händen am Kragen fest und zieht ihn so mit hoch. Zeitgleich steht Nina auf und geht auf die andere Seite des Tisches. Carlos dreht sich beim Aufstehen um die Achse, hält Andy fest und schaut Nina an, die ihm nun hinter dem Tisch gegenüber steht. Carlos drückt Andys Kopf und Oberkörper auf Ninas Tisch. Nina schaut zu. . . . → Weiterlesen: Klassenterritoriale Räume: Tisch und Tischbereich III (Der Schülertisch als Bühne: Opferplatz, Schaubühne, Besitzterritorium)

Klassenterritoriale Räume: Tisch und Tischbereich II (Der Schülertisch als Requisit klasseninterner Beziehungen)

Lassen wir nun den Tisch als Unterrichtsfläche hinter uns und widmen uns dem Tisch als Requisit klasseninterner Beziehungen, so sind hier zumindest drei unterschiedliche Aspekte erkennbar. Die Tische werden von den Schülern im Übergang von der Pause zum Unterricht zum einen als Treffpunkt, etwa im Sinne eines Kaffeehaustisches oder eines Tresens, zum anderen als Bühne eingesetzt, wobei in letztgenannter Variante zugleich mit dem Tisch als Besitzterritorium gespielt wird. Diese Varianten werden im folgenden an je zwei Szenen exemplarisch vorgestellt und erörtert. . . . → Weiterlesen: Klassenterritoriale Räume: Tisch und Tischbereich II (Der Schülertisch als Requisit klasseninterner Beziehungen)

Klassenterritoriale Räume: Tisch und Tischbereich I (Der Schülertisch als unterrichtsbezogene Arbeitsfläche)

Daß der Schülertisch im Unterricht als, je nach Unterrichtsfach und Lehrervorgabe spezifische, Arbeitsfläche dient, ist bekannt und muß hier nicht ausführlich aufgezeigt werden. Uns interessiert, inwiefern und wie ritualisierte Aktionen und Interaktionen im Übergang von Pause zu Unterricht den Tisch einbeziehen. . . . → Weiterlesen: Klassenterritoriale Räume: Tisch und Tischbereich I (Der Schülertisch als unterrichtsbezogene Arbeitsfläche)

Aktionismen im Klassenraum – Zweikampf

Die im Folgenden vorgestellten Videoszenen entstammen einer Videopassage des Übergangs von der Hofpause zum Unterricht im Klassenraum einer fünften Klasse. Solche fünf- bis fünfzehnminütigen Passagen beginnen mit dem Öffnen der Klassentüre und enden mit dem Unterrichtsbeginn durch den Lehrer, der zumeist rituell markiert wird (z.B. durch eine Handglocke). Bei der ersten Szene ist es die konjunktive Dimension der Adoleszenz, die den primären Rahmen der Aktivitäten bildet. . . . → Weiterlesen: Aktionismen im Klassenraum – Zweikampf

“Seid doch nicht so albern, Mädels!”

Der folgende Vorfall wurde von der Studentin M.F. beschrieben: In einer großen Pause, in der sich die Schüler und Schülerinnen der Grundschule auf dem Schulhof befinden, führt die Lehrerin Frau A. Aufsicht. Sie beobachtet, wie sich einige Mädchen und Jungen ihrer 4. Klasse in stiller Absprache zum Fangspiel „Mädchen fangen“ auf einem bestimmten Platz auf dem Pausenhof zusammenfinden. . . . → Weiterlesen: “Seid doch nicht so albern, Mädels!”

Helenas und Fabiennes Welt

Bei dieser Szene handelt es sich um den Ausschnitt eines Gespräches zwischen zwei 13 jährigen Freundinnen, Helena und Fabienne. Helena schwärmt für einen Popsänger namens Faiz, der seit Neuestem eine Freundin hat. Im Kern dieser Unterhaltung geht es um einen „Liebeskummer“ und ihre Fantasie, auf einem Konzert der Gruppe zu sein. Erst als Fabienne sich an ein drittes Mädchen namens Chrissi wendet, für einen Moment die gemeinsame Situation mit Helena verlässt und die bis dahin bestehende Exklusivität des Gespräches aufgibt, wird deutlich, dass dieses Gespräch in einer schulischen Situation spielt. Helena gibt nun ausdrücklich zu verstehen, dass es Wichtigeres gebe als Physik – nämlich ihr Problem – woraufhin Fabienne sich wieder der Freundin zuwendet. . . . → Weiterlesen: Helenas und Fabiennes Welt