Übersicht aller Fälle

„Wir waren die Schüler, Sie die Lehrerin“ Rekonstruktion eines kollektiven Abschiedsbriefes.

Dieser Fall basiert auf Material aus den INTAKT-Daten. Die kompletten Datensätze können zu Forschungszwecken über das Online-Fallarchiv Schulpädagogik angefordert werden. Mehr Informationen finden Sie unter http://www.fallarchiv.uni-kassel.de/projektdaten-intakt/intakt-informationen/.

 

Einleitende Bemerkungen

Die Beziehung zwischen Lehrpersonen und ihren Schüler_innen wird durch die Institution Schule und ihre Hierarchien geprägt. So hat die Lehrperson einen Wissens- und . . . → Weiterlesen: „Wir waren die Schüler, Sie die Lehrerin“ Rekonstruktion eines kollektiven Abschiedsbriefes.

Geschützt: Übereinkünfte – Ein Referat im Deutschkurs über den Roman „Effi Briest“

Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Geschützt: The sense of one’s place: Porträts der interviewten Schülerinnen – Figen, 18 Jahre, 12. Klasse am WG2

Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Geschützt: Übereinkünfte – Eine Klausur im Gemeinschaftskundeunterricht zum Thema „Deutsche und ihre Ausländer“

Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Geschützt: The sense of one’s place: Porträts der interviewten Schülerinnen – Emine, 18 Jahre, 12. Klasse einer Gesamtschule

Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Geschützt: The sense of one’s place: Porträts der interviewten Schülerinnen – Deniz, 18 Jahre, 13. Klasse eines Gymnasiums

Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Schule im Kontext sprachlicher und soziokultureller Pluralität: Gruppe 2 – Esra und Leopold

Hinweis: der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit:

„Schule im Kontext sprachlicher und soziokultureller Pluralität: Gruppe 1 – Zahra, Nour und Nuriya“

„Schule im Kontext sprachlicher und soziokultureller Pluralität: Gruppe 3 – Liv und Lili“

Einleitende Bemerkungen

Allgemeines zur Gruppendiskussion

Esra und Leopold wohnen beide im B-Bezirk und . . . → Weiterlesen: Schule im Kontext sprachlicher und soziokultureller Pluralität: Gruppe 2 – Esra und Leopold

Schule im Kontext sprachlicher und soziokultureller Pluralität: Gruppe 3 – Liv und Lili

Hinweis: der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit:

„Schule im Kontext sprachlicher und soziokultureller Pluralität: Gruppe 1 – Zahra, Nour und Nuriya“

„Schule im Kontext sprachlicher und soziokultureller Pluralität: Gruppe 2 – Esra und Leopold“

Einleitende Bemerkungen

Allgemeines zur Gruppendiskussion

Liv (L1) und Lili (L2) sind Nachbarinnen im C-Bezirk und treffen sich regelmäßig zum . . . → Weiterlesen: Schule im Kontext sprachlicher und soziokultureller Pluralität: Gruppe 3 – Liv und Lili

Schule im Kontext sprachlicher und soziokultureller Pluralität: Gruppe 1 – Zahra, Nour und Nuriya

Hinweis: der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit:

„Schule im Kontext sprachlicher und soziokultureller Pluralität: Gruppe 2 – Esra und Leopold“

„Schule im Kontext sprachlicher und soziokultureller Pluralität: Gruppe 3 – Liv und Lili“

Einleitende Bemerkungen

Zahra, Nour (NI) und Nuriya (N2) besuchen die Sophie-Scholl-Grundschule im A-Bezirk, auf die knapp . . . → Weiterlesen: Schule im Kontext sprachlicher und soziokultureller Pluralität: Gruppe 1 – Zahra, Nour und Nuriya

Geschützt: Mitgestalten der Unterrichtsordnung durch die Schülerperspektive – Ein Schülerspiel im Unterricht (T1)

Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Rekonstruktionen einer Waldorfschulbiografie – Die lehrerseitige Konstruktion von Franziska als ideale Schülerin im Drittklasszeugnis

Hinweis: der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit: „Rekonstruktionen einer Waldorfschulbiografie – Franziskas Übergang in Kindergarten und Schule“ Einleitende Bemerkungen

Anhand der Analyse eines schülerbiografischen Interviews wird der Weg einer Schülerin durch die Waldorfschullaufbahn nachgezeichnet. Dabei können Einsichten in einen reformpädagogischen Gegenentwurf zur Staatsschule gewonnen werden.

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

. . . → Weiterlesen: Rekonstruktionen einer Waldorfschulbiografie – Die lehrerseitige Konstruktion von Franziska als ideale Schülerin im Drittklasszeugnis

Rekonstruktionen einer Waldorfschulbiografie – Franziskas Übergang in Kindergarten und Schule

Hinweis: der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit: „Rekonstruktionen einer Waldorfschulbiografie – Die lehrerseitige Konstruktion von Franziska als ideale Schülerin im Drittklasszeugnis“ Einleitende Bemerkungen

Anhand der Analyse eines schülerbiografischen Interviews wird der Weg einer Schülerin durch die Waldorfschullaufbahn nachgezeichnet. Dabei können Einsichten in einen reformpädagogischen Gegenentwurf zur Staatsschule gewonnen werden.

Falldarstellung mit . . . → Weiterlesen: Rekonstruktionen einer Waldorfschulbiografie – Franziskas Übergang in Kindergarten und Schule

Die biografische Relevanz der Schule und die Brechung von Schulreformbemühungen in der Schülerinnenbiografie – Der Fall „Michael Wagner“

Hinweis: der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit: „Schulentwicklung im Transformationsprozess aus der Perspektive lehrer- und schülerbiografischer Forschung – Der Fall der ostdeutschen Schulleiterin „Annette Harms“   „Qualitativ-rekonstruktive Schülerinnen- und Lehrerinnenbiografieforschung und Perspektiven ihrer Verschränkung – Abschließende Betrachtungen“   Einleitende Bemerkungen

[Die Falldarstellung zielt] ab auf den Beitrag der Schule zur Gestaltung . . . → Weiterlesen: Die biografische Relevanz der Schule und die Brechung von Schulreformbemühungen in der Schülerinnenbiografie – Der Fall „Michael Wagner“

Habitusformen zwischen den sozialen Feldern der Vorder- und Hinterbühne

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

Um den Zusammenhang von Peermilieus und Schule zu untersuchen, wurden Gruppendiskussionen (vgl. Loos/Schäfer 2001) und ethnographische Beobachtungen (vgl. Vogd 2005) an einer als problematisch geltenden Berliner Hauptschule [1] durchgeführt und mit der dokumentarischen Methode (vgl. Bohnsack 2003) interpretiert.[2]

Die dokumentarische Methode findet ihre Wurzeln in den . . . → Weiterlesen: Habitusformen zwischen den sozialen Feldern der Vorder- und Hinterbühne

Lehrer-Schüler-Verhältnis: Sympathie und Produktivität

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

04.02.03 Mit dem 13er GK-Sport machte Herr Hofstätter ein wenig Krafttraining. Er sagte, daß es ihm Spaß mache mit dieser Gruppe, obwohl hier keine „tollen“ Sportler dabei seien. Aber die Gruppe arbeite gut mit, sei sympathisch und motiviert.

Dass Sympathie und Produktivität in . . . → Weiterlesen: Lehrer-Schüler-Verhältnis: Sympathie und Produktivität

Sympathie: Entscheidung aus Sympathie

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Entscheidungen aus Sympathie

11.11.02 Die BK-Stunde stellte Herr Guppi der Klasse zur Verfügung, um über die geplante „halboffene“ Ganztagsbetreuung zu reden. Conny und Torben, die Klassensprecher, stellten die Ergebnisse des SMV-Seminars vor (1). Es wurde das Für und Wider diskutiert. Die Veränderungen, die dieses Angebot . . . → Weiterlesen: Sympathie: Entscheidung aus Sympathie

Antipathie: Begegnungen auf der Seins-Ebene

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Begegnungen auf der Seins-Ebene

12.02.03 Herr Hofstätter war in der ersten Mathestunde weniger streng und konsequent, machte ein paar Späße mehr etc., aber die Klasse war sehr laut. In der zweiten Stunde wurde es immer lauter. Bis auf 2 SchülerInnen hörte niemand zu. Herr Hofstätter unterbrach . . . → Weiterlesen: Antipathie: Begegnungen auf der Seins-Ebene

Sympathie: Begegnungen auf der Seins-Ebene

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Begegnungen auf der Seins-Ebene

16.01.03 Vor der dritten Stunde erzählte mir Herr Merkel, daß zwei dieser drei Jungen, die den Unterricht stören, immer die „Kumpelebene“ zu ihm suchten. Die Mutter von Peter sagte Herrn Merkel, daß Peter Zuhause nie vom Fach Geschichte redete, sondern nur . . . → Weiterlesen: Sympathie: Begegnungen auf der Seins-Ebene

Antipathie: Aufhebung der dualistischen Solidarität

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Aufhebung der dualistischen Solidarität

17.01.03 In der zweiten Stunde war ich mit Herrn Merkel in der 5ten Klasse – eine Mathematikstunde. Ein paar Mädchen holten Herrn Merkel am Lehrerzimmer ab und redeten auf dem Weg zum Klassenzimmer mit ihm. Während einer Rechenaufgabe – in der . . . → Weiterlesen: Antipathie: Aufhebung der dualistischen Solidarität

Sympathie: Aufhebung der dualistischen Solidarität

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Aufhebung der dualistischen Solidarität

Die Kategorie der Sympathie ist deswegen so bedeutungsvoll, weil sie in der Lage ist, die anderen durch Polarität zwischen SchülerInnen und LehrerInnen gekennzeichneten Kategorien außer Kraft zu setzen. Nachfolgende Feldbeschreibungen veranschaulichen dies:

29.11.02 Nach der Mathematikstunde redeten Charlotte, Beatrice . . . → Weiterlesen: Sympathie: Aufhebung der dualistischen Solidarität

Antipathie: Antipathie und Produktivität

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Antipathie und Produktivität

20.03.03 Herr Hofstätter ärgerte sich über Robin, der im Basketball spitze sei, aber sich ansonsten überhaupt nicht bemühe: „Der Robin hätte besser auch Grundkurs gewählt.“

Das Verhalten Robins, der sich nämlich – abgesehen vom Basketball – nicht um Integration bemüht, . . . → Weiterlesen: Antipathie: Antipathie und Produktivität

Produktivität: Produktivität vor Interesse (SchülerInnen)

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Produktivität vor Interesse

30.09.02 vierte Stunde, neue Aula I: Findest Du das interessant, was ihr lernt, oder ist das mehr so ne Pflichtveranstaltung? Torben: Eher net. Eher es zweite – Pflichtveranstaltung also. Es gibt manchmol interessante Tage und manchmol auch is´ gar nichts interessantes dabei. . . . → Weiterlesen: Produktivität: Produktivität vor Interesse (SchülerInnen)

Produktivität: Produktivität vor Interesse (LehrerInnen)

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Produktivität vor Interesse

23.09.02 Ein paar Mädchen redeten über die gestrige Bundestagswahl. Im katholischen Religionsunterricht äußerte Thomas die Bitte im Unterricht über die Wahl zu sprechen, aber Frau Hepperle lehnte ab. Als eine Schülerin bezüglich der Frage, wie Politik die Schule beeinflusse, sagte, daß Bundeskanzler . . . → Weiterlesen: Produktivität: Produktivität vor Interesse (LehrerInnen)

Produktivität: Die Kehrseite der Produktivität

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Die Kehrseite der Produktivität

06.11.02 In der ersten Stunde Mathe kündigte Herr Hofstätter an, daß er die Hausaufgaben sehen wolle. Bis er dann durch die Reihen ging, hatten alle SchülerInnen die Hausaufgaben abgeschrieben. Die Aufgabe war die Verbesserung der Klassenarbeit. Die SchülerInnen, die sie schnell . . . → Weiterlesen: Produktivität: Die Kehrseite der Produktivität

SchülerInnen-Solidarität: Teamarbeit

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Teamarbeit

Die Solidarität der SchülerInnen entwickelte sich in bestimmten Situationen zu einer exzellent koordinierten Teamarbeit. Die folgende Feldnotiz verdeutlicht dieses Phänomen auf anschauliche Weise:

02.12.02 Die Musikarbeit bei Herrn Guppi war eine einzige Teamarbeit. Da bis auf zwei SchülerInnen niemand die Themen beherrschte, . . . → Weiterlesen: SchülerInnen-Solidarität: Teamarbeit

SchülerInnen-Solidarität: Zusammenhalt

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Zusammenhalt

Das Zusammengehörigkeitsgefühl der SchülerInnen war dann am größten, wenn es galt, „Angriffe“ von außen, d.h. vor allem von Seiten der LehrerInnen, abzuwehren. Wie bei den LehrerInnen auch, gab es innerhalb der Klasse große „solidarische Lücken“, aber in Auseinandersetzungen mit den „Autoritäten“ war die SchülerInnen-Solidarität jederzeit vorhanden. Während . . . → Weiterlesen: SchülerInnen-Solidarität: Zusammenhalt

SchülerInnen-Solidarität: Herr Hofstätter

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

Herr Hofstätter hatte als Klassenlehrer eine Sonderstellung und diverse mit diesem Status verbundene Aufgaben zu erfüllen: er musste für die SchülerInnen seiner Klasse einstehen, gegebenenfalls die Eltern miteinbeziehen und gleichermaßen die Interessen der FachlehrerInnen berücksichtigen. Man kann sagen, seine Aufgabe war die eines Vermittlers und er erledigte diese . . . → Weiterlesen: SchülerInnen-Solidarität: Herr Hofstätter

LehrerInnen-SchülerInnen-Verhältnis: LehrerInnen-Solidarität

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

LehrerInnen, die die Kunst der Machtdemonstration (1) noch nicht professionalisiert hatten, baten mehrfach Herrn Hofstätter um Hilfe, wenn es für sie Schwierigkeiten mit SchülerInnen der Klasse 9b gab. Herr Hofstätter, ein „Meister dieser Kunst“, unterstützte junge KollegInnen in solchen Situationen, weil es die Solidarität erforderte.

. . . → Weiterlesen: LehrerInnen-SchülerInnen-Verhältnis: LehrerInnen-Solidarität

LehrerInnen-Solidarität: Vorrecht LehrerInnen

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Vorrecht LehrerInnen

LehrerInnen sind zunächst einmal Teil des Kollegiums bzw. der Gruppe der LehrerInnen. D.h. das solidarische Gefüge verbindet LehrerInnen untereinander, so dass jeder Lehrer bzw. jede Lehrerin grundsätzlich erst einmal auf der Seite der anderen LehrerInnen steht und diese vor allem gegen Außenstehende (Eltern, SchülerInnen, Oberschulamt etc.) . . . → Weiterlesen: LehrerInnen-Solidarität: Vorrecht LehrerInnen

Produktivität: SchülerInnen als KonsumentInnen

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten SchülerInnen als KonsumentInnen

17.01.03 Als ich Herrn Merkel nach der Stunde auf die offensichtliche Außenseiterrolle von Charly, einem Jungen mit dem AD-Syndrom, ansprach, sagte er, daß er sich am Anfang fast zu viel um ihn gekümmert habe und er eigentlich nicht viel machen konnte, denn . . . → Weiterlesen: Produktivität: SchülerInnen als KonsumentInnen

Produktivität: Einstellungen und Anforderungen (LehrerInnen)

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Einstellungen und Anforderungen

Die bewussten Einstellungen der SchülerInnen zum Prinzip der Produktivität und die Anforderungen, die der Produktionsapparat Schule an sie stellt, werden im Folgenden anhand von verschiedenen Sequenzen erörtert.

23.09.02 vierte Stunde, neue Aula I: Und welche Rolle spielt die Klasse beim . . . → Weiterlesen: Produktivität: Einstellungen und Anforderungen (LehrerInnen)

Produktivität: Einstellungen und Anforderungen

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Einstellungen und Anforderungen

02.10.02 In der kleinen Pause mußte die Klasse sich in der Neuen Aula einfinden, um ein Klassenfoto anfertigen zu können. Als ich alleine im Klassenzimmer zurück blieb, kam Herr Hofstätter zu mir und sagte, daß die Klasse so schlimme Lücken in Mathe . . . → Weiterlesen: Produktivität: Einstellungen und Anforderungen

Macht (SchuelerInnen): BK und Musik

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten BK und Musik

Herr Guppi, StR, wurde von den meisten SchülerInnen aufgrund seiner Toleranz und Liebenswürdigkeit geschätzt. Er unterrichtete die Klasse 9b in den Unterrichtsfächern BK(1) und Musik. Nur selten zeigte Herr Guppi den SchülerInnen gegenüber schlechte Laune, auch wenn die Klasse 9b seine Geduld oftmals auf eine . . . → Weiterlesen: Macht (SchuelerInnen): BK und Musik

Macht (LehrerInnen): Boris und Herr Dr. Behringer

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Macht (LehrerInnen): Boris und Herr Dr. Behringer

Herr Dr. Behringer, OStR, unterrichtete die Klasse 9b in zwei Fachgebieten: Chemie und Biologie. Wie er mir mitteilte, kannte er die meisten SchülerInnen bereits aus vorangegangenen Schuljahren. Die SchülerInnen nannten ihn „Herr Dr. G-Punkt“. Was Vivienne im Interview über Herrn Dr. . . . → Weiterlesen: Macht (LehrerInnen): Boris und Herr Dr. Behringer

Macht (LehrerInnen): Einstellungen der LehrerInnen

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Einstellungen der LehrerInnen

In seltenen Fällen konnte ich Zeuge von LehrerInnen-Aussagen werden, die die Einstellung der LehrerInnen gegenüber den SchülerInnen erkennen ließen.

01.10.02 Frau Langhans, die Deutschlehrerin, bat mich eines Tages mich von Beatrice wegzusetzen. Als ich ihr entgegnete, daß ich Beatrice – . . . → Weiterlesen: Macht (LehrerInnen): Einstellungen der LehrerInnen

Macht (LehrerInnen): Frau Linzenmaier

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Frau Linzenmaier

Frau Linzenmaier, OStRin, unterrichtete die Klasse 9b im Fach Englisch im ersten Jahr. Nur Mona und Tina kannten sie bereits aus dem Englischunterricht in Klasse 5 und 6. Frau Linzenmaier war bei den SchülerInnen bekannt für ihre Strenge. Die SchülerInnen nannten sie deshalb auch „Die Dominanz“. . . . → Weiterlesen: Macht (LehrerInnen): Frau Linzenmaier

Macht (SchuelerInnen): Einstellung der SchülerInnen

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Einstellung der SchülerInnen

Der folgende Interviewausschnitt mit Boris, der zu den aktiven Störherden der Klasse zählte, ist im Machtkontext von besonderem Interesse, da er seine diesbezüglichen Einstellungen hier klar formuliert.

14.10.02 vierte Stunde, neue Aula I: Welche Rolle spielt der Lehrer, ob man ein . . . → Weiterlesen: Macht (SchuelerInnen): Einstellung der SchülerInnen

Macht (LehrerInnen): Vorteil LehrerInnen

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Vorteil LehrerInnen

Situationen, in denen der Lehrer bzw. die Lehrerin sich im Unrecht befindet, aber er bzw. sie aufgrund seiner bzw. ihrer privilegierten Position gegenüber den SchülerInnen in der Lage ist, die Interaktion maßgeblich zu bestimmen, gehören zum Alltag in der Schule.

06.11.02 . . . → Weiterlesen: Macht (LehrerInnen): Vorteil LehrerInnen

Macht (SchuelerInnen): Vorteil SchülerInnen

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Vorteil SchülerInnen

16.09.02 Torben ißt, Manuela hört Walkman, Charlotte und Lena riechen an Pritt-Stiften, manche trinken und die Jungen in der ersten Reihe husten nach einem Versuch absichtlich.

Eines der wichtigsten Instrumentarien der SchülerInnen ist die Möglichkeit den Geräuschpegel zu bestimmen. Dass die . . . → Weiterlesen: Macht (SchuelerInnen): Vorteil SchülerInnen

SchülerInnen-Identität: Sicht der SchülerInnen

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Sicht der SchülerInnen

Welche Erwartungen und Anforderungen SchülerInnen an sich selbst bzw. ihre SchülerInnen-Identität stellen, bzw. wie sie diese definieren, wird anhand folgender Passagen deutlich:

23.09.02 dritte Stunde, neue Aula I: Welchen Stellenwert hat Schule in Deinem Leben? Jan: Sechs Stunden am Tag.

. . . → Weiterlesen: SchülerInnen-Identität: Sicht der SchülerInnen

LehrerInnen-Identität: Sicht der SchülerInnen

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Sicht der SchülerInnen

SchülerInnen wünschen sich LehrerInnen, die in ihrer Rollen-Identität überzeugen, ohne dabei die Dimensionen des Seins außer Acht zu lassen. Im Sinne Böhnischs bedeutet das, dass die LehrerInnen-Rolle in einem ausgewogenen Verhältnis zum LehrerInnen-Sein stehen muss. Obwohl die Rolle Teil des Seins ist, darf sie das . . . → Weiterlesen: LehrerInnen-Identität: Sicht der SchülerInnen

SchülerInnen-Identität: Sicht der LehrerInnen

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Sicht der LehrerInnen

Wie nehmen LehrerInnen ihre SchülerInnen wahr, welche Erwartungen haben sie und in welchem Maße gelingt es ihnen, auf die Persönlichkeit und individuelle Struktur einzelner SchülerInnen einzugehen? Diese Fragen sollen hier im Folgenden untersucht werden.

22.01.03 „Wenn man beispielsweise in einem . . . → Weiterlesen: SchülerInnen-Identität: Sicht der LehrerInnen

LehrerInnen-Identität: Sicht der LehrerInnen

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Sicht der LehrerInnen

Während meiner Zeit im Feld, konnte ich immer wieder beobachten, – wie auch in diesem Fall – dass LehrerInnen an sich selbst die Erwartung stellen unfehlbar zu sein, zumindest vertraten sie den SchülerInnen und Eltern gegenüber häufig diese Position.

10.10.02 . . . → Weiterlesen: LehrerInnen-Identität: Sicht der LehrerInnen

Dualismus: Misstrauen SchülerInnen

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Misstrauen SchülerInnen

Da ich zuerst am Schulalltag der SchülerInnen teilnahm, entwickelten die SchülerInnen nur in geringem Maße Misstrauen mir gegenüber. Anfangs zeigten sich zwar einzelne SchülerInnen schüchtern, skeptisch oder zurückhaltend, fragten ob LehrerInnen meine Notizen zu lesen bekämen, aber das Vertrauen, das sie mir entgegenbrachten, überwog eindeutig.

. . . → Weiterlesen: Dualismus: Misstrauen SchülerInnen

Dualismus: Misstrauen LehrerInnen

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Misstrauen LehrerInnen

Da ich mich in den ersten drei Monaten meines Feldaufenthaltes vor allem auf die SchülerInnen und deren Perspektive konzentrierte und deshalb sehr viel und intensiven Kontakt mit den SchülerInnen hatte, entstand auf Seiten der LehrerInnen schnell Misstrauen hinsichtlich meiner Vorgehensweise und Intention. Die für LehrerInnen ungewohnte . . . → Weiterlesen: Dualismus: Misstrauen LehrerInnen

Macht (SchülerInnen): Frau Langhans

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Frau Langhans

Frau Langhans, Referendarin im zweiten Ausbildungsabschnitt, unterrichtete die Klasse 9b im Fachgebiet Deutsch. Da sie zum ersten Mal ihre Lehrtätigkeit am BBG aufnahm, gab es keinen Ruf, der ihr vorweg eilte oder Erfahrungen mit SchülerInnen aus vorherigen Schuljahren. Aber allein schon die Tatsache, dass sie Referendarin . . . → Weiterlesen: Macht (SchülerInnen): Frau Langhans

Dualismus: Kontakt-Schwierigkeiten, Kontakt-Verzicht

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Kontakt-Schwierigkeiten

Die Interaktionen zwischen LehrerInnen und SchülerInnen werden durch […] Dualismus eingeschränkt, viele Verhaltensoptionen verfallen. Jeder Interaktionspartner bzw. jede Interaktionspartnerin weiß um seine bzw. ihre Zugehörigkeit zur jeweiligen Gruppe und den damit einhergehenden Pflichten, Regeln und Umgangsformen.

07.10.02 In einem Gespräch mit dem . . . → Weiterlesen: Dualismus: Kontakt-Schwierigkeiten, Kontakt-Verzicht

Dualismus: Feldforscherin identifiziert als Schülerin

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Feldforscherin identifiziert als Schülerin

Wie bereits ausführlich thematisiert, identifizierte mich die Mehrheit der LehrerInnen mit jedem Tag, den ich mit den SchülerInnen verbrachte, mehr als eine von diesen. Beispielhaft für die Auswirkung dieser Zuordnung steht folgende Feldnotiz:

10.10.02 Vor der nächsten Stunde Chemie . . . → Weiterlesen: Dualismus: Feldforscherin identifiziert als Schülerin

Dualismus: Feldforscherin identifiziert als Lehrerin

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Feldforscherin identifiziert als Lehrerin

Zwar kann ich nicht mit Gewissheit sagen, ob das Misstrauen der SchülerInnen mir gegenüber während der zweiten Phase meiner Untersuchung zunahm, aber zumindest nahmen sie meinen „Seitenwechsel“ wahr, was in Boris´ Verhalten in der nächsten Passage meiner Feldnotizen zum Ausdruck kommt:

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Mädchen-Gruppendiskussion über zwei um eine Frau streitende Sklaven

In diesem Gesprächsauszug aus einer Gruppendiskussion wird eine intensive Auseinandersetzung wiedergegeben. Das Mädchen, das ein ägyptisches Wandbild hergestellt hat, behauptet, dass sich auf diesem Bild zwei Brüder um eine Frau streiten und daher zornig aufeinander sind. Doch diese Frau ist auf dem Wandbild noch gar nicht zu sehen. Dennoch sei nach Auffassung des Mädchens auf dem Bild der Streit zweier Brüder um eine Frau das Thema. Sie habe einmal eine Geschichte aus Ägypten gelesen, in der es auch um einen solchen Streit gegangen sei. Jetzt käme es nur noch darauf an, das Bild zu Ende zu malen. Indem das Mädchen sich fragt, welche Geschichte das Bild erzählt, deutet sie das Bild ikonografisch. . . . → Weiterlesen: Mädchen-Gruppendiskussion über zwei um eine Frau streitende Sklaven