Übersicht aller Fälle

Geschützt: Die „Öhrchen-Installation“ als Grundlage einer empirischen Studie – Roter Stern

Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Wir/Ich und die anderen – Soziale Identität und Gruppenkonflikte im Sportunterricht aus Schülersicht am Interview-Beispiel Tina

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

Hintergrund-Informationen zu Tina:

– Tina ist 15 Jahre alt und geht in die 9. Klasse.

– Tina ist Leistungsturnerin und auf lokaler Ebene dafür bekannt.

– Sie hat in der 7. Klasse von der Realschule auf das Gymnasium gewechselt (dadurch, sagt sie, . . . → Weiterlesen: Wir/Ich und die anderen – Soziale Identität und Gruppenkonflikte im Sportunterricht aus Schülersicht am Interview-Beispiel Tina

Habitusformen zwischen den sozialen Feldern der Vorder- und Hinterbühne

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

Um den Zusammenhang von Peermilieus und Schule zu untersuchen, wurden Gruppendiskussionen (vgl. Loos/Schäfer 2001) und ethnographische Beobachtungen (vgl. Vogd 2005) an einer als problematisch geltenden Berliner Hauptschule [1] durchgeführt und mit der dokumentarischen Methode (vgl. Bohnsack 2003) interpretiert.[2]

Die dokumentarische Methode findet ihre Wurzeln in den . . . → Weiterlesen: Habitusformen zwischen den sozialen Feldern der Vorder- und Hinterbühne

Pädagogische Szenen einer brasilianischen Grundschule – Ausmalen

Hinweis – der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit:

Pädagogische Szenen einer brasilianischen Grundschule – Abschreiben von Lauten

Pädagogische Szenen einer brasilianischen Grundschule – Misslingender erziehender Unterricht

Pädagogische Szenen einer brasilianischen Grundschule – Mitsingen

Pädagogische Szenen einer brasilianischen Grundschule – Sonderbehandlung

Pädagogische Szenen einer . . . → Weiterlesen: Pädagogische Szenen einer brasilianischen Grundschule – Ausmalen

Fach und Geschlecht – Konstruktionen der Physiklehrkräfte

Hinweis – der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit:

Fach und Geschlecht – Konzeptionelle Hintergründe von Physiklehrkräften zum bilingualen Unterricht

Fach und Geschlecht – Konstruktionen der Deutschlehrkräfte

Fach und Geschlecht – Konzeptionelle Hintergründe der Lehrkräfte zum bilingualen Unterricht

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

I. Unterrichtsfach und Geschlechtshabitus

Der Erwerb von geschlechtsspezifischen . . . → Weiterlesen: Fach und Geschlecht – Konstruktionen der Physiklehrkräfte

Geschlechterdifferente Bewertungen bzw. Zuschreibungen von Leistung oder Verhalten – Ungleichgewicht in der Wertigkeit zwischen Schülern und Schülerinnen.

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

An diesem Beispiel lässt sich zeigen, wie ein Lehrer durch sein Agieren ein Ungleichgewicht in der Wertigkeit zwischen Schülern und Schülerinnen herstellt. Es geht in einer 7. Klasse um das Thema Stromkreis, die Schülerinnen und Schüler sollen in Gruppen Versuche durchführen. Beim zweiten Versuch klappt es bei der . . . → Weiterlesen: Geschlechterdifferente Bewertungen bzw. Zuschreibungen von Leistung oder Verhalten – Ungleichgewicht in der Wertigkeit zwischen Schülern und Schülerinnen.

Produktivität: Produktivität vor Interesse (SchülerInnen)

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Produktivität vor Interesse

30.09.02 vierte Stunde, neue Aula I: Findest Du das interessant, was ihr lernt, oder ist das mehr so ne Pflichtveranstaltung? Torben: Eher net. Eher es zweite – Pflichtveranstaltung also. Es gibt manchmol interessante Tage und manchmol auch is´ gar nichts interessantes dabei. . . . → Weiterlesen: Produktivität: Produktivität vor Interesse (SchülerInnen)

Produktivität: Einstellungen und Anforderungen (LehrerInnen)

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Einstellungen und Anforderungen

Die bewussten Einstellungen der SchülerInnen zum Prinzip der Produktivität und die Anforderungen, die der Produktionsapparat Schule an sie stellt, werden im Folgenden anhand von verschiedenen Sequenzen erörtert.

23.09.02 vierte Stunde, neue Aula I: Und welche Rolle spielt die Klasse beim . . . → Weiterlesen: Produktivität: Einstellungen und Anforderungen (LehrerInnen)

Interpretationsprotokolle zum Fall Rainer 1

Die dominierende Linie dieser Passage von Rainer ist die Konstruktion der Besonderheit über die Herstellung einer Generationendifferenz zu Gleichaltrigen, und so die Eingemeindung in die Erwachsenenwelt. Diese starke Orientierung an den Erwachsenen diskreditiert dabei ein Modell der Kindheit. Auch an anderen Passagen des Interviews lassen sich kaum Belege finden, die mit Vorstellungen von Kindheit übereinstimmen: wie Ausgelassenheit, Verspieltheit, Experimentierfreude, Emotionalität. Da an einigen Stellen aber die Grenzziehung nicht so deutlich und brüchig wird, verweist dies auf seinen Drang, nach Originalität zu streben. Sein Orientierungsrahmen spannt sich an dieser Stelle an dem Wunsch nach Distinktion (Platzierung, nicht nur hochgradige Leistungsanspruch), die stärker konstruiert wird, als sie faktisch ist, auf. Das verweist auf ein Bedürfnis nach Anerkennung als jemand, der einzigartig und unverwechselbar ist, und deutet auf einen elitären Habitusentwurf hin. . . . → Weiterlesen: Interpretationsprotokolle zum Fall Rainer 1

Schule und Biographie: Dirk (3)

Betrachten wir diese erste Sequenz in seiner formalen Struktur, so kann man festhalten, dass hier auf einen vorgängigen Interaktionsakt positiv zustimmend reagiert wird. Dabei wird mit der Zustimmung zugleich ein hohes Maß an Klarheit und Sicherheit transportiert, so dass hier insgesamt von einer Interaktionssituation ausgegangen werden kann, die nicht von sich aus eine solche Klarheit impliziert, sondern die im Gegenteil auch hochgradig offen und unbestimmt sein kann. Die Zustimmung verdeutlicht damit zunächst, dass der Sprecher in der Lage und bereit ist, die offene und unbestimmte Interaktionsanforderung aufzunehmen und zu erfüllen. . . . → Weiterlesen: Schule und Biographie: Dirk (3)

Schule und Biographie: Dirk (2)

Betrachten wir den Beginn dieses Protokolls, so kann zunächst festgestellt werden, dass hier offensichtlich eine laufende Interaktionssituation vorliegt. Diese wäre in einer Variante als Interaktion zwischen zwei oder mehr Interaktionsbeteiligten vorstellbar. In einer anderen Variante könnte aber auch davon ausgegangen werden, dass hier eine Art Selbst-Kommunikation protokolliert ist (z.B. in Form eines Selbstgespräches), bei der quasi der Charakter einer Interaktion zwischen mehreren Interaktionsbeteiligten simuliert wird. . . . → Weiterlesen: Schule und Biographie: Dirk (2)

Schule und Biographie: Dirk (1)

Die Einschulung, als eine erste Dimension der Ausdifferenzierung des schulbiographischen Passungsverhältnisses, ist kein Thema im Interview. Hier zeigte die Interpretation, dass für Dirk der Wechsel zwischen den Schulen größere biographische Relevanz entfalten kann, während die Einschulung offensichtlich als kontinuierliche, problematische Einbettung erfahren wurde, mit der Individualisierungen durch Besonderungsforderungen gehemmt und schließlich das Selbst tendenziell aufgelöst wurde (vgl. Dirk (3) und Kramer (2002)). Daraus ergibt sich riskant die Vermutung eines problematischen schulbiographischen Passungsverhältnisses, wenn die Schulen solche Besonderungsforderungen stellen. In diesem Fall ist das Selbst gehemmt und gebunden und damit tendenziell konditionell verstrickt. Weniger problematisch scheint das schulbiographische Passungsverhältnis dagegen dann, wenn die Besonderungsforderungen nicht durch die Schule vermittelt werden, sondern das Selbst hier durch Standardisierungen abgestützt wird und sich darüber im Rahmen entfalten kann. . . . → Weiterlesen: Schule und Biographie: Dirk (1)

Das Mona Lisa Problem

Es ist zu Anfang ein ziemliches Chaos im Raum. Vorne links beobachte ich, wie Olaf einem Mädchen (Valerie?) eine Ohrfeige verpasst, die bis zu mir in die hinterste Reihe schallt. (Das kann doch nicht sein, denke ich mir. Wie hat er diesen Effekt wieder hinbekommen? Das Geschehen ist zu weit weg, um es genauer zu beobachten.) In dem Mittelgang zwischen den Tischen, die in zwei Reihen hintereinander stehen, wagen Peter und Gerd ein Tänzchen. Peter hat seinen Arm um Gerd gelegt und ,führt’. Die beiden probieren tatsächlich ein paar Tanzschritte hin und her, dann schlingt Peter sein Bein um Gerds Unterkörper, was wohl einen Tango andeuten soll. Nach einigen weiteren Takten will Peter von mir wissen, ob das „für den Anfang schon ganz gut“ gewesen sei. Das mag ich nicht verneinen. . . . → Weiterlesen: Das Mona Lisa Problem

Schülerprobleme und Problemlösungsversuche

In […] Interviews wurden zunächst verschiedene mögliche Problemfelder des Schulalltags thematisiert (Lernprozesse und Lerninhalte, Leistungsanforderungen und -bewertungen, Sozialbeziehungen zu Lehrern und Mitschülern). […] An die von den Schülern artikulierten Probleme schlossen sich Interviewerimpulse an, die auf die Problemlösungsversuche, also auf den Umgang mit dem berichteten Problem, abzielten (z. B. „Was macht Ihr denn dann?“ – „Wie reagiert Ihr darauf?“ – „Was habt Ihr dann unternommen?“). . . . → Weiterlesen: Schülerprobleme und Problemlösungsversuche

Symbolbildung in der Adoleszenz

Die pädagogische Atmosphäre der Klasse 11b wurde mir von allen drei Hauptfachlehrern, welche die Klasse im vergangenen Jahr unterrichteten, mit folgender, scheinbar widersprüchlicher Formel in den ersten Tagen des neuen Schuljahres beschrieben: Die Klasse sei „unerträglich passiv“ und „unausstehlich verratscht“, zugleich aber „durchaus leistungsstark“. . . . → Weiterlesen: Symbolbildung in der Adoleszenz

Unterricht als Aufgaben-Lösen: Dirk

Hinweis – der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit:

Unterricht als Aufgaben-Lösen: Michael

Unterricht als Aufgaben-Lösen: Michael (1)

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

Beispiel (B9): Unterricht und Langeweile

Das folgende Beispiel (B9) aus dem Interview mit dem Hauptschüler Dirk enthält ebenfalls eine längere Passage zum Thema Unterricht. Ebenso wie . . . → Weiterlesen: Unterricht als Aufgaben-Lösen: Dirk