Übersicht aller Fälle

„alltäglich oder phantastisch“

Falldarstellungen mit interpretierenden Abschnitten

Forschungskontext

In der qualitativ-empirischen Untersuchung räumlich-visueller Kompetenzen (ebd.) machte die Fokusverlagerung vom Endergebnis auf den Entstehungsprozess einer Zeichnung das Beschreiten neuer forschungsmethodischer Wege notwendig. Deshalb wurden drei unterschiedliche Datenmaterialien erhoben: Zeichnung, videografierter Zeichenprozess, narrativ-fokussiertes Leitfadeninterview. Diese Daten  wurden  einzeln und je nach Datenmaterial variierend auf der . . . → Weiterlesen: „alltäglich oder phantastisch“

Ich mach’ mir ein Bild

Einführende Bemerkungen

In unserer Fallstudie haben wir acht Fokuskinder einer 5. Klasse aus dem Agglomerationsraum Bern im Rahmen des Natur-Mensch-Mitwelt-Unterrichts untersucht. Unterrichtsthema war „Geografie des Nahraums“, die zu fördernden Kompetenzen waren „Beobachten und Beschreiben“. Im Vorfeld der Studie wurden die Kinder aufgefordert, den Blick aus ihrem Fenster zuhause zu zeichnen und zu . . . → Weiterlesen: Ich mach’ mir ein Bild

Übergang in die Sek 1 (Hauptschule) und individuelle Orientierungsrahmen

Hinweis des Fallarchivs:  Die vorliegende Falldarstellung kann gemeinsam gelesen werden mit Übergang in die Sek 1 (Gymnasium) und individuelle Orientierungsrahmen

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

Der Übergang in die Hauptschule

Arons Grundschulkarriere (1. Interview) ist durch erhebliche Einbrüche gekennzeich­net. Bereits zu Beginn der Grundschulzeit bestehende Probleme mit Mitschülern und . . . → Weiterlesen: Übergang in die Sek 1 (Hauptschule) und individuelle Orientierungsrahmen

Übergang in die Sek 1 (Gymnasium) und individuelle Orientierungsrahmen

Hinweis des Fallarchivs:

Die vorliegende Falldarstellung kann gemeinsam gelesen werden mit Übergang in die Sek 1 (Hauptschule) und individuelle Orientierungsrahmen

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

Der Übergang auf das „exklusive“ Gymnasium

Mit Clemens wird nun, kontrastiv zu Aron, eine problematische Einmündung auf das exklusive Gymnasium dargestellt und anschließend mit . . . → Weiterlesen: Übergang in die Sek 1 (Gymnasium) und individuelle Orientierungsrahmen

Reflexion über bildnerische Prozesse – Thomas

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

Die Reflexion über bildnerische Prozesse steht häufig weit oben auf der Liste dessen, was im Kunstunterricht erreicht werden sollte (Kirchner/ Otto 1998, S. 4; Referat/ AG Grundschule im BDK 2001, S. 6; Zülch 2001; S. 6f.; Kirschenmann 2002, S. 38). Gleichzeitig ist unbestrittenes Ziel der Kunstpädagogik, Heranwachsende dazu . . . → Weiterlesen: Reflexion über bildnerische Prozesse – Thomas

Unterrichtsstörungen und Missverstehen – Janka

Hinweis – der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit:

Unterrichtsstörungen und Missverstehen – Deborah

Unterrichtsstörungen und Missverstehen – Kathrin

Unterrichtsstörungen und Missverstehen – Samuel

Unterrichtsstörungen und Missverstehen – Roman

Falldarstellung

Janka hat keine Lust mehr zum Schreiben

. . . → Weiterlesen: Unterrichtsstörungen und Missverstehen – Janka

Unterrichtsstörungen und Missverstehen – Roman

Hinweis – der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit:

Unterrichtsstörungen und Missverstehen – Deborah

Unterrichtsstörungen und Missverstehen – Kathrin

Unterrichtsstörungen und Missverstehen – Janka

Unterrichtsstörungen und Missverstehen – Samuel

Falldarstellung

Begriffsbildung als ein kognitiver Vorgang: Zum Beispiel Zukunft und Vergangenheit

. . . → Weiterlesen: Unterrichtsstörungen und Missverstehen – Roman

Unterrichtsstörungen und Missverstehen – Samuel

Dieser Fallkomplex besteht aus den Falldarstellungen

Unterrichtsstörungen und Missverstehen – Deborah 

Unterrichtsstörungen und Missverstehen – Kathrin

Unterrichtsstörungen und Missverstehen – Janka

Unterrichtsstörungen und Missverstehen – Roman

Falldarstellung

Samuel beteiligt sich nicht am Unterricht

Die Lehrerin liest aus dem Bilderbuch: „Nisse geht zur . . . → Weiterlesen: Unterrichtsstörungen und Missverstehen – Samuel

Unterrichtsstörungen und Missverstehen – Kathrin

Dieser Fallkomplex besteht aus den Falldarstellungen

Unterrichtsstörungen und Missverstehen – Deborah

Unterrichtsstörungen und Missverstehen – Janka

Unterrichtsstörungen und Missverstehen – Samuel

Unterrichtsstörungen und Missverstehen – Roman

Falldarstellung Sebastian stört den Unterricht

Die Lehrerin will der Klasse das Buch „Nisse geht zur Post“ vorlesen.

. . . → Weiterlesen: Unterrichtsstörungen und Missverstehen – Kathrin

Willst Du Lernen?

Falldarstellung

Die Kinder sollen in der dritten Schulwoche zu zweit auf dem „leeren Blatt“ (DIN A1) „schreiben“ [1] Sabine hat sich Ina ausgesucht.

 Abb. 1: September 1993-Das leere Blatt (Schulanfungsbeobachtung).

 Sie sieht das leere Blatt und fängt gleich an zu malen: einen Esel, darüber einen . . . → Weiterlesen: Willst Du Lernen?

Ich wollte hier Florian schreiben

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

Zwei Monate später (im November in Klasse 1) haben die Kinder viele Ideen zum Thema „ICH MAG“ gesammelt: Ich mag Pause, … Autos, Tiere, Leo, Molli, die Farbe Gelb, Manza, Schule… Der Satzanfang steht all der Tafel. Die Lehrerin hatte zuerst drei Striche für ICH gemacht. . . . → Weiterlesen: Ich wollte hier Florian schreiben

Unterrichtsstörungen und Missverstehen – Deborah

Deborah schreibt nicht. Soviel zum Resultat. Zu Beginn der Sequenz aber hat Deborah eine Schreibidee. Sie will das Bild beschreiben. Deborah bittet den Studenten um Hilfe. „Wie schreibt man Aua?“ Der Student geht von seinem begrifflichen Wissen aus. Er belehrt Deborah aus einer „Erwachsenenperspektive“, was es gibt und was es nicht gibt. Er geht weder auf ihre Frage ein noch achtet er Deborah und ihre Begrifflichkeit. Vielleicht sieht Deborah die Bezeichnung „Po“ als einen Ausdruck an, der in der Schulsprache keinen Platz hat – und schon gar nicht in schriftlichen Texten – während sie „Aua“ angemessen findet. Wie oft bekommen auch noch Schulkinder zu hören: „Hast du Aua gemacht?“ Doch nun gibt es „Aua“ nicht mehr. Zudem unterstellt der Student, Deborah habe nicht überlegt, was sie schreiben wolle. Er lässt sich weder auf ihr begriffliches Wissen ein, noch geht er davon aus, dass Deborah aufgrund einer misslungenen kommunikativen Verständigung nicht schreibt. Er erwartet von Deborah Verstehen, er erwartet (einseitig) eine empathische Zuhörerin. . . . → Weiterlesen: Unterrichtsstörungen und Missverstehen – Deborah

Erwünschte und aufgedrängte Hilfe

Allgemein läßt sich die Szene beschreiben als der Versuch eines Schülers, eine Aufgabe zu lösen. Yussuf spricht dabei zunächst eher vor sich hin, dann wendet er sich ausdrücklich an seine Tischnachbarin Franzi. Er muß allerdings mehrmals ansetzen, bevor sie ihm hilft. . . . → Weiterlesen: Erwünschte und aufgedrängte Hilfe

I made different

Die Existenz eines Curriculums für fünfjährige Kinder erklärt sich (…) damit, dass Fünfjährige in England bereits schulpflichtig sind. Mit dem im europäischen Vergleich sehr frühen Beginn der Schulpflicht ist jedoch keine Vorverlegung schulischen Lernens intendiert, sondern soll der allmähliche, von spielerischem Lernen geprägte Übergang von vorschulischen zu schulischen Lernen angebahnt werden. Dazu werden die Kinder nach ihrem vierten Geburtstag in die sogenannte ´Reception Class´ eingeschult, deren Konzeption von der Londoner Grundschule, in der ich meine Feldforschung durchführe, wie folgt beschrieben wird: „Reception classes provide a good foundation for the structure of your child´s future education. The children follow an early years curriculum to learn basic skills as well as developing confidence and motivation to learn, where an emphasis is learning through play“. . . . → Weiterlesen: I made different

Vertretung bei Frau Dorfler

Wir betrachten im folgenden das Protokoll einer weiteren Vertretungsstunde, die in mancher Hinsicht einen deutlichen Kontrast bietet zur Stunde bei Frau Unbekannt (Link Fall „Vertretungsstunde bei Frau Unbekannt“), letztlich aber in ähnlicher Weise das Insistieren der Kinder bzw. Jugendlichen auf ihrer Schülerrolle zeigt. Auch diese Stunde ist davon gekennzeichnet, dass die Lehrerin, Frau Dorfler, die Sonderbedingungen der Vertretungsstunde für etwas anderes nutzen möchte als herkömmlichen Unterricht. Frau Dorfler war drei Jahre Klassenlehrerin und hat die Klasse vor einem halben Jahr abgegeben. Jetzt ist sie für eine Vertretungsstunde in ihrer ehemaligen Klasse eingeteilt. Im Unterschied Zur Stunde bei Frau Unbekannt treffen hier also Beteiligte aufeinander, die bereits eine intensive gemeinsame Geschichte haben. An diesem Tag hatte mit dem Angriff der USA der Irakkrieg begonnen. . . . → Weiterlesen: Vertretung bei Frau Dorfler

Rituelle Selbstbelehrung

Das Thema Schule ist eines der beherrschenden Themen familiärer Tischgespräche (neben Planungen, Medien, Essen, Hobbys, Freunden). Schule, meint hier zunächst den ganzen systemischen Zusammenhang von Lehrern, Mitschülern, Freunden, Unterrichtsformen, Projekten, Hausaufgaben etc. Dabei erscheint aus performativer Sicht interessant, wie sich Familien über die Schule und das Lehren und Lernen selbst wechselseitig belehren. Wie stark wirken die Anforderungen und Normen der Schule in die Familie hinein? Bildet die Familiengemeinschaft ein Gegenmodell zur Schulgemeinschaft? Welche ritualisierten Muster des Lehrens und Lernens werden in den Familien deutlich? Inwiefern übernehmen Eltern dabei lnteraktionsmuster von Lehrern, Kinder Handlungsmuster von Schülern? . . . → Weiterlesen: Rituelle Selbstbelehrung