Übersicht aller Fälle

Geschützt: Hausaufgabenbetreuung in der Schule

Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Geschützt: Hausaufgaben in der Schule

Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Geschützt: Hausaufgabenpraxis an der Ganztagsschule aus der Perspektive von Kindern

Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Aylin Demir: Leistungsorientierte Hauptschülerin mit wechselndem Peerkontext – Die Veränderung der Freundschaftsgruppen: Von der schulischen Indifferenz zur Renitenz und schließlich Affinität

Hinweis: der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit: „Nadja Tafel: Die erfolgreiche Gymnasiastin mit hochkulturellen Freizeitaktivitäten – Biografische Entwicklung: Nadja Tafel – ein Mädchen aus dem akademischen Bildungsmilieu“ „Nadja Tafel: Die erfolgreiche Gymnasiastin mit hochkulturellen Freizeitaktivitäten – Nadja und ihre Peers im Wandel der Zeit“ „Aylin Demir: Leistungsorientierte Hauptschülerin mit wechselndem Peerkontext – Biografische . . . → Weiterlesen: Aylin Demir: Leistungsorientierte Hauptschülerin mit wechselndem Peerkontext – Die Veränderung der Freundschaftsgruppen: Von der schulischen Indifferenz zur Renitenz und schließlich Affinität

Der mehrfach gestörte Unterricht

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

Im Folgenden soll aus der Perspektive, die primär am Verstehen des Unterrichts interessiert ist, ein Fallbeispiel vorgestellt und interpretiert werden, in dem Unterrichtsstörungen auf eine sehr spezifische Weise auftreten (…).

Es handelt sich bei dem ausgewählten Fallbeispiel um eine Stunde im Fach Deutsch, die in der . . . → Weiterlesen: Der mehrfach gestörte Unterricht

„Mir fiel eine Gemeinheit ein“

Falldarstellung

„Mir fiel eine Gemeinheit ein“

„Traumschilderung“

Ich betrat sehr nervös die Klasse. Meine erste eigene Unterrichtsstunde. Wie würde das wohl werden? Ich sollte eine Einführung in Römische Geschichte machen. Die Kiddies waren eigentlich sehr nett. Ich stand vor der Klasse und begann mit . . . → Weiterlesen: „Mir fiel eine Gemeinheit ein“

Arbeitsanweisungen in pädagogischen Settings am Beispiel von Hausaufgaben.

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

Bei der vorliegenden Interpretation handelt es sich um eine Re-Interpretation der Lehrer-Schüler-Interaktion des von Andreas Wernet interpretieren Falls „Die Unscheinbarkeit der Pädagogischen Kunst” (Wernet 2011, erstmals Wernet 2002). Schwerpunkt der Interpretation ist eine Reflexion der Strukturlogik von Arbeitsanweisungen in pädagogischen Settings. Am Beispiel der Hausaufgabe sollen die Besonderheiten . . . → Weiterlesen: Arbeitsanweisungen in pädagogischen Settings am Beispiel von Hausaufgaben.

Akustische Räume – „Ich hab´s nicht.“

Hinweis: der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit:

Akustische Räume – hören und gehört werden

Visuelle Räume – sehen und gesehen werden

Visuelle Räume – Beobachtung aller durch alle

Haptische Räume – anfassen und angefasst werden

Akustische Räume – Stimme der Lehrerin

Klassenräume – Ethnographischer Feldzugang

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

Die folgende . . . → Weiterlesen: Akustische Räume – „Ich hab´s nicht.“

Unterrichtsstörung Fall 1– „Trainingsraum“, Dokument 2

Hinweis – der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit:

Unterrichtsstörung Fall 1 – „Trainingsraum“, Dokument 1

Unterrichtsstörung Fall 2 – „Gespräch mit der Trainingsraumlehrerin“

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

I

Während als Konsequenz aus nunmehr zwei PISA-Erhebungen allenthalben von Bildungsstandards die Rede ist, gerät . . . → Weiterlesen: Unterrichtsstörung Fall 1– „Trainingsraum“, Dokument 2

Produktivität: Die Kehrseite der Produktivität

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Die Kehrseite der Produktivität

06.11.02 In der ersten Stunde Mathe kündigte Herr Hofstätter an, daß er die Hausaufgaben sehen wolle. Bis er dann durch die Reihen ging, hatten alle SchülerInnen die Hausaufgaben abgeschrieben. Die Aufgabe war die Verbesserung der Klassenarbeit. Die SchülerInnen, die sie schnell . . . → Weiterlesen: Produktivität: Die Kehrseite der Produktivität

Produktivität: Einstellungen und Anforderungen (LehrerInnen)

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Einstellungen und Anforderungen

Die bewussten Einstellungen der SchülerInnen zum Prinzip der Produktivität und die Anforderungen, die der Produktionsapparat Schule an sie stellt, werden im Folgenden anhand von verschiedenen Sequenzen erörtert.

23.09.02 vierte Stunde, neue Aula I: Und welche Rolle spielt die Klasse beim . . . → Weiterlesen: Produktivität: Einstellungen und Anforderungen (LehrerInnen)

Macht (LehrerInnen): Frau Linzenmaier

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Frau Linzenmaier

Frau Linzenmaier, OStRin, unterrichtete die Klasse 9b im Fach Englisch im ersten Jahr. Nur Mona und Tina kannten sie bereits aus dem Englischunterricht in Klasse 5 und 6. Frau Linzenmaier war bei den SchülerInnen bekannt für ihre Strenge. Die SchülerInnen nannten sie deshalb auch „Die Dominanz“. . . . → Weiterlesen: Macht (LehrerInnen): Frau Linzenmaier

Kontrastierung der Fälle Michelle, Adam und Peter

Mit den Fällen von Michelle und Adam sind – zumindest für relevante Bereiche – maximal kontrastierende Eckfälle im Blick. Der Fall Peter kann – da die Fallstudie noch nicht gänzlich abgeschlossen ist – lediglich als Ausblick mit einbezogen werden. Diese Kontraste sollen für die folgenden Dimensionen, die für den individuellen Bildungsrahmen besonders relevant sind, herausgearbeitet werden… . . . → Weiterlesen: Kontrastierung der Fälle Michelle, Adam und Peter

Der Fall Michelle

Michelle hat bereits mit Eintritt in die Grundschule, besonders in Mathematik aber auch in anderen Bereichen, große Schwierigkeiten, den schulischen Anforderungen zu entsprechen. Aus diesem Grund wird sie in der zweiten Klasse zurückgestellt und muss die Klassenstufe noch einmal wiederholen. Dadurch kommt sie zwar zu einer Lehrerin, die sie nicht so „nett“ findet, erlebt aber eine positive Entwicklung ihrer Leistungen: „da hab ich alles besser gekonnt“. Sie wird schließlich in die dritte Klasse versetzt. Dennoch stellt der Erhalt des Endjahreszeugnisses der zweiten Klasse ein sehr brisantes und durch hohe Ungewissheit geprägtes Ereignis dar: „da war erst mal wo ich die noten hatten wir uns erst mal alle aufgeregt da ham wir uns hingesetzt und ham erst mal gesagt hoffentlich krie komm ich in ne andere klasse //mh// und dann hinterher ähm ham wir wollt ich erst mal nicht nachgucken da hab ich nachgeguckt und da hab ich voll gefreut nur eine ist sitzengeblieben dann //ja// und das war die jessica“. . . . → Weiterlesen: Der Fall Michelle

Der Fall Peter

Die Grundschulzeit von Peter ist gekennzeichnet durch kontinuierliche Schwierigkeiten Peters, den schulischen Leistungsanforderungen zu entsprechen. Obwohl er nach Selbstauskunft eigenständig zuhause übt und die Hausaufgaben macht, sind seine Noten in der Regel schlecht. Dies führt zum Ende der dritten Klasse dazu, dass seine Versetzung in die 4. Klasse gefährdet ist, schließlich aber doch noch gelingt. Damit bleiben Peter in der Grundschulzeit größere Brüche wie Klassenwiederholungen, Schulwechsel oder auch eine Sonderschulzuweisung erspart. Es verfestigt sich jedoch über die Zeit eine zunehmende Gewissheit darüber, dass Peter keine guten schulischen Leistungen erbringen kann. . . . → Weiterlesen: Der Fall Peter

Der Fall Henriette

Henriette ist vor ihrer Einschulung in die Grundschule aufgeregt und gespannt, was sie in der Schule erwartet. Der schulische Alltag in der 1. Klasse bereitet Henriette Spaß und sie berichtet davon, dass „alles gut geklappt“ hat. Sie findet schnell Freundinnen mit denen sie spielt und hat ein gutes Verhältnis zu den Lehrerinnen. Henriette partizipiert über den Unterricht hinaus aktiv am Grundschulalltag. In der zweiten Klasse tritt sie in den Theaterkurs der Schule ein und in der 4. Klasse engagiert sich Henriette in der Schülerzeitung. . . . → Weiterlesen: Der Fall Henriette

Der Fall Adam

Adam erlebt die ersten zwei Jahre auf der Grundschule ambivalent. Einerseits hat Adam gute Beziehungen zu seiner Klassenlehrerin und zum überwiegenden Teil seiner Mitschüler: „war jeder nett“, „klasse war sehr gu=gut //’hm hm’(schnell)// das mag isch sehr schön“. Andererseits bestehen seit der 1. Klasse Konflikte zu anderen Schülern. Adam hat vor diesen Angst und benötigt ein schützendes Umfeld, das in der 1. Klasse die Tochter einer Freundin der Mutter bietet: „also sie hat misch geschützt äh von den anderen“. Er ist in den ersten Klassen ein fleißiger und ehrgeiziger Schüler mit guten bis befriedigenden Leistungen, der sich durch häusliches Üben und zusätzliche Anstrengungen stets in der Schule zu verbessern versucht. Allerdings ist Adam auch ein Kind, welches von Schulbeginn an Probleme hat, den Anforderungen der Schule zu entsprechen. . . . → Weiterlesen: Der Fall Adam

Schule und Biographie: Maria

Die Frage eines schulbiographischen Passungsverhältnisses ist bei Maria bereits vor der Einschulung durch eine ausgeprägte biographische Disposition in dem Sinne gerahmt, dass hier mit der Einbindung in die evangelische Gemeinde des Kindergartens eine biographische Bearbeitungsstrategie subjektiver Krisenpotentiale generiert und gefestigt wurde, die auf kontinuierliche Einbindungen in exklusive Gemeinschaftszusammenhänge abzielt. So zeigte sich in den Interpretationen, dass die mit dem Schuleintritt strukturell anstehenden Übergänge besonders als Übergangsängste und -schwierigkeiten für Maria in Erscheinung traten, die es zu bearbeiten galt. Die Bearbeitung aber erfolgte vor dem Hintergrund der gefestigten Strategie als Ausblendung und Entthematisierung der Veränderungen durch eine Betonung und Fokussierung auf bestehende Kontinuitäten. . . . → Weiterlesen: Schule und Biographie: Maria

Die Unscheinbarkeit der pädagogischen Kunst

Die Szene, die ich interpretieren werde, spielt sich zu Beginn einer Unterrichtsstunde (Biologie, 12. Klasse) ab. Ein Lehrer wendet sich an einen Schüler und fordert ihn auf: . . . → Weiterlesen: Die Unscheinbarkeit der pädagogischen Kunst

Analysebeispiel eines Elterninterviews

ie Datenanalyse nach dem Interpretationsstil der Grounded Theory (Glaser/ Strauss 1967/1996; Strauss/ Corbin 1990/ 1996; Strauss 1994) erfolgt, wie im vorherigen Kapitel ausführlicher erläutert, nach dem Grundprinzip der Entwicklung eines kategorialen Deutungsrahmens für ein bestimmtes Untersuchungsphänomen. An dieser Stelle sollen nun Daten von Eltern und SchülerInnen anhand von Analysebeispielen kodiert werden. Dabei zeichnet sich ein schematisches Vorgehen ab, welches von Beginn dieses Prozesses an unterstützend auf die spätere Theorieentwicklung wirkt. . . . → Weiterlesen: Analysebeispiel eines Elterninterviews

Interviews mit Lehrerinnen – Fehleranalyse eines Schülertextes

In einem halbstandardisierten Interview wird der Frage nachgegangen, wie eine Grundschullehrerin orthographische Schreibungen begründet. im gesamten Interview nimmt sie zu mehreren schriftsprachlichen Texten von Schülern Stellung. . . . → Weiterlesen: Interviews mit Lehrerinnen – Fehleranalyse eines Schülertextes

Jungen sprechen miteinander über Schule I

Der nachfolgende Gesprächsausschnitt stammt aus einer ca. 45-minütigen Diskussion mit vier Jungen der Jahrgangsstufe drei. Er befindet sich etwa in der Mitte des Gesprächs. Vorangegangen ist ein Gespräch über eine vorgelesene Geschichte, in der ein fremdes Wesen auf die Erde kommt und sich von Kindern erklären lassen möchte, was Menschen sind. Die vorbereiteten Gesprächsimpulse (Karteikarten) liegen neben dem Interviewer auf dem Boden. Er sitzt mit den Jungen im Kreis. . . . → Weiterlesen: Jungen sprechen miteinander über Schule I

„Der Schüler“ in Kinderbüchern der DDR

In der Schule wird das Kind zum Schüler, so könnte man sehr verkürzt sagen, und in den Kinderbüchern spielt das Klassenkollektiv, das aus Mitschülern und Lehrern besteht, eine signifikante Rolle. So werden in „Ich bin die Nele“ und in „Den Wolken ein Stück näher“ Klassen dargestellt, die stark zusammenhalten und in denen es für neue Schüler schwierig ist, sich in die vorhandenen Strukturen, um nicht zu sagen Hierarchien, einzuleben: . . . → Weiterlesen: „Der Schüler“ in Kinderbüchern der DDR