Übersicht aller Fälle

Geschützt: The sense of other’s place: Wahrnehmung und Beurteilung ethnischer und geschlechtlicher Differenzen aus LehrerInnensicht – Geschlechterbilder – Religionszugehörigkeit

Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Geschützt: Übereinkünfte – Ein Referat im Deutschkurs über den Roman „Effi Briest“

Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Geschützt: The sense of other’s place: Wahrnehmung und Beurteilung ethnischer und geschlechtlicher Differenzen aus LehrerInnensicht – Geschlechterbilder – Geschlechterbeziehungen

Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Entwicklungsziele von Lehramtsstudierenden im Kontext von Mehrsprachigkeit

Einleitende Bemerkungen

Im Folgenden gehe ich auf zwei Interviews mit Lehramtsstudierenden ein, in denen diese sich zu aus ihrer Sicht relevanten Aspekten, zu ihren Interessen und Anliegen im Umgang mit Mehrsprachigkeit und migrationsbedingter, kultureller Pluralität äußern.[1]  Armira Hodcic und Paul Ortner verfugen aufgrund ihrer eigenen Unterrichtstätigkeit auf je besondere Weise über Erfahrungen . . . → Weiterlesen: Entwicklungsziele von Lehramtsstudierenden im Kontext von Mehrsprachigkeit

Tim muss Apfelmus essen

Falldarstellung

Nachdem das Apfelmus ein wenig abgekühlt ist, essen wir es gemeinsam. Fr. T. fragt: „Wem hat denn das Apfelmusmachen Spaß gemacht?“ Allen eigentlich. Nur Adrian schüttelt den Kopf.

Basti, Adrian, Tim und Silas möchten nichts. Sie sagen, es schmeckt ihnen nicht. Die Lehrerin sagt, dass . . . → Weiterlesen: Tim muss Apfelmus essen

Wie verändert sich die Erziehungsfunktion der Schule? – Beispiel Hausordnung

Hinweis des Fallarchivs – diese Falldarstellung kann gemeinsam gelesen werden mit:

Wie verändert sich die Erziehungsfunktion der Schule? – Beispiel Schulordnung

Falldarstellung

(…) Lesarten zum Funktionswandel und zur Relevanz von Schulordnungen sollen im Folgenden an zwei Beispielen durch eine genaue Lektüre und Auslegung ihrer jeweiligen pädagogischen Sinnstruktur geprüft werden.

Die . . . → Weiterlesen: Wie verändert sich die Erziehungsfunktion der Schule? – Beispiel Hausordnung

Vor Gebrauch wird gewarnt!

Falldarstellung

Die Computertechnologie scheint vor keinem Lebensbereich mehr Halt zu machen. Was für die einen ein Segen und ein neues Universum an Möglichkeiten ist, ist für die anderen ein Fluch und ein ausufernder Zwang. Auch immer mehr ältere Menschen gewöhnen sich daran, Bahnkarten, Flugtickets, Hotelbetten per Internet zu buchen. Von Bekannten wissen . . . → Weiterlesen: Vor Gebrauch wird gewarnt!

Der mehrfach gestörte Unterricht

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

Im Folgenden soll aus der Perspektive, die primär am Verstehen des Unterrichts interessiert ist, ein Fallbeispiel vorgestellt und interpretiert werden, in dem Unterrichtsstörungen auf eine sehr spezifische Weise auftreten (…).

Es handelt sich bei dem ausgewählten Fallbeispiel um eine Stunde im Fach Deutsch, die in der . . . → Weiterlesen: Der mehrfach gestörte Unterricht

„Mein Raum“

Falldarstellung

„Mein Raum“

Ich werde nun zwei Texte direkt hintereinander zitierten, weil ich sie im Zusammenhang interpretieren möchte [1].

Der erste Text lautet:

„Montags in einer Freistunde saß ich mit einem der Referendare in der Cafeteria der Schule. Wir und drei Schüler waren die einzigen. . . . → Weiterlesen: „Mein Raum“

„Ein kleiner Wink mit dem Finger“

Falldarstellung

„Ein kleiner Wink mit dem Finger“

Ein dritter Text, der mich und Seminarteilnehmer intensiv beschäftigt hat, bildet in mehrfacher Hinsicht einen Kontrast zu den bisher zitierten: In ihm ist nicht eine Praktikantin oder ein Praktikant Protagonist, sondern ein Lehrer, der von einem Praktikanten beobachtet und beschrieben wird, und es . . . → Weiterlesen: „Ein kleiner Wink mit dem Finger“

LehrerInnen-SchülerInnen-Verhältnis: LehrerInnen-Solidarität

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

LehrerInnen, die die Kunst der Machtdemonstration (1) noch nicht professionalisiert hatten, baten mehrfach Herrn Hofstätter um Hilfe, wenn es für sie Schwierigkeiten mit SchülerInnen der Klasse 9b gab. Herr Hofstätter, ein „Meister dieser Kunst“, unterstützte junge KollegInnen in solchen Situationen, weil es die Solidarität erforderte.

. . . → Weiterlesen: LehrerInnen-SchülerInnen-Verhältnis: LehrerInnen-Solidarität

Schule und Biographie: Dirk (3)

Betrachten wir diese erste Sequenz in seiner formalen Struktur, so kann man festhalten, dass hier auf einen vorgängigen Interaktionsakt positiv zustimmend reagiert wird. Dabei wird mit der Zustimmung zugleich ein hohes Maß an Klarheit und Sicherheit transportiert, so dass hier insgesamt von einer Interaktionssituation ausgegangen werden kann, die nicht von sich aus eine solche Klarheit impliziert, sondern die im Gegenteil auch hochgradig offen und unbestimmt sein kann. Die Zustimmung verdeutlicht damit zunächst, dass der Sprecher in der Lage und bereit ist, die offene und unbestimmte Interaktionsanforderung aufzunehmen und zu erfüllen. . . . → Weiterlesen: Schule und Biographie: Dirk (3)

Schule und Biographie: Romy (2)

Der Beginn des vorliegenden Textprotokolls weist mit ‚Hallo‘ eine Variante der Begrüßung auf, die auf eine Eröffnung eines gemeinsamen Interaktionsraumes zwischen Begrüßten und Begrüßenden hindeuten. Insofern kann man zunächst davon ausgehen, dass in dem vorliegenden Text der Beginn einer Interaktion protokolliert ist. Für derartige Eröffnungen durch Begrüßungen lassen sich nun sehr verschiedene Formen denken, die jeweils auch verschiedene Strukturierungen der Interaktionsbeziehungen zum Ausdruck bringen. Welche Rückschlüsse lassen sich daher aus der hier protokollierten Variante erschließen? . . . → Weiterlesen: Schule und Biographie: Romy (2)

Schule und Biographie: Mark (2)

Wir beginnen unsere Auswertung mit der Rekonstruktion des Erzählstimulus. Betrachten wir hier die erste Sinneinheit (‚es läuft schon mal‘) insgesamt, dann fällt auf, dass hier durch eine Person ein Akt bzw. eine Handlung kommentiert wird. Damit wird zunächst unabhängig von den konkreten und situativen Details einer Interaktionssituation deutlich, dass der Sprecher sich in einem Beobachterstatus befindet. Er ist damit als eine Person zu kennzeichnen, die in gewisser Distanz bestimmte Dinge wahrnimmt, ja an deren Wahrnehmung ein spezifisches Interesse haben muss und mit der Kommentierung diese Wahrnehmung anderen mitteilt. In gewisser Weise kann man hier bereits auf eine Expertenposition schließen, die über analytische Kompetenzen verfügt und auch als Vermittler der analysierten Details auftritt. Die Vermittlung kann dabei sowohl wertfrei als auch wertend vollzogen werden. . . . → Weiterlesen: Schule und Biographie: Mark (2)

Schule und Biographie: Maria

Die Frage eines schulbiographischen Passungsverhältnisses ist bei Maria bereits vor der Einschulung durch eine ausgeprägte biographische Disposition in dem Sinne gerahmt, dass hier mit der Einbindung in die evangelische Gemeinde des Kindergartens eine biographische Bearbeitungsstrategie subjektiver Krisenpotentiale generiert und gefestigt wurde, die auf kontinuierliche Einbindungen in exklusive Gemeinschaftszusammenhänge abzielt. So zeigte sich in den Interpretationen, dass die mit dem Schuleintritt strukturell anstehenden Übergänge besonders als Übergangsängste und -schwierigkeiten für Maria in Erscheinung traten, die es zu bearbeiten galt. Die Bearbeitung aber erfolgte vor dem Hintergrund der gefestigten Strategie als Ausblendung und Entthematisierung der Veränderungen durch eine Betonung und Fokussierung auf bestehende Kontinuitäten. . . . → Weiterlesen: Schule und Biographie: Maria