Übersicht aller Fälle

Geschützt: The sense of other’s place: Wahrnehmung und Beurteilung ethnischer und geschlechtlicher Differenzen aus LehrerInnensicht – Geschlechterbilder – Religionszugehörigkeit

Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Geschützt: The sense of one’s place: Porträts der interviewten Schülerinnen – Figen, 18 Jahre, 12. Klasse am WG2

Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Geschützt: Übereinkünfte – Eine Klausur im Gemeinschaftskundeunterricht zum Thema „Deutsche und ihre Ausländer“

Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Politikdidaktische Interpretation einer Grundschulstunde – „Das ist nichts für Mädchen“

Hinweis: der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit: „Politikdidaktische Interpretation einer Grundschulstunde – Vergleich früher und heute“ „Nö-Szene“ „Politikdidaktische Interpretation einer Grundschulstunde – Folgerungen und Perspektiven“   Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

 

Lesarten

In dieser Sequenz . . . → Weiterlesen: Politikdidaktische Interpretation einer Grundschulstunde – „Das ist nichts für Mädchen“

Version A „Wir wählen Sie!“

Hinweis: der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit:  „Version B „Wir wählen Sie!““ Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

Turnstunde in einer fünften Klasse mit 15 Mädchen. Die Sportlehrerin steht in der Mitte der Halle. Sie hält zwei Softbälle und einige Schleifen vor ihrem Körper, offensichtlich für eine geplante Kennzeichnung von Gruppen. . . . → Weiterlesen: Version A „Wir wählen Sie!“

Nadja Tafel: Die erfolgreiche Gymnasiastin mit hochkulturellen Freizeitaktivitäten – Nadja und ihre Peers im Wandel der Zeit

Hinweis: der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit: „Nadja Tafel: Die erfolgreiche Gymnasiastin mit hochkulturellen Freizeitaktivitäten – Biografische Entwicklung: Nadja Tafel – ein Mädchen aus dem akademischen Bildungsmilieu“ „Aylin Demir: Leistungsorientierte Hauptschülerin mit wechselndem Peerkontext – Biografische Entwicklung: Aylin Demir – längsschnittliche Betrachtung von der 5. bis zur 9. Klasse“ „Aylin Demir: Leistungsorientierte . . . → Weiterlesen: Nadja Tafel: Die erfolgreiche Gymnasiastin mit hochkulturellen Freizeitaktivitäten – Nadja und ihre Peers im Wandel der Zeit

Der Wandel von Freundschaftsbeziehungen und Freizeitaktivitäten bei 11- bis 15-Jährigen – Die Intensivierung der Freundschaften

Hinweis: der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit: „Der Wandel von Freundschaftsbeziehungen und Freizeitaktivitäten bei 11- bis 15-Jährigen – Die Bedeutung der Freizeitaktivitäten“   „Der Wandel von Freundschaftsbeziehungen und Freizeitaktivitäten bei 11- bis 15-Jährigen – Eine komparative Analyse“   Einleitende Bemerkungen

[…] Um aufzuzeigen, wie vielfältig der Zusammenhang zwischen der Entwicklung von . . . → Weiterlesen: Der Wandel von Freundschaftsbeziehungen und Freizeitaktivitäten bei 11- bis 15-Jährigen – Die Intensivierung der Freundschaften

Geschützt: Mädchen im Politikunterricht

Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Geschützt: Amir im Schulalltag aus der Sicht der Beobachterin

Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.

„Und Mama und Papa begrüßen sich so: Hallo! Hallo!“ – Einsprachige Rituale im Unterrichtsalltag

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

Aus Beobachtungen im 1. Schuljahr mit 24 SchülerInnen (acht Mädchen und 16 Jungen) gemacht wurden (vgl. Schultz 2007).

„Und Mama und Papa begrüßen sich so: Hallo! Hallo!“ – Einsprachige Rituale im Unterrichtsalltag

Auszug aus dem Beobachtungsprotokoll vom 28. Februar 2007: Morgenkreis

. . . → Weiterlesen: „Und Mama und Papa begrüßen sich so: Hallo! Hallo!“ – Einsprachige Rituale im Unterrichtsalltag

Übergang in die Sek 1 (Hauptschule) und individuelle Orientierungsrahmen

Hinweis des Fallarchivs:  Die vorliegende Falldarstellung kann gemeinsam gelesen werden mit Übergang in die Sek 1 (Gymnasium) und individuelle Orientierungsrahmen

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

Der Übergang in die Hauptschule

Arons Grundschulkarriere (1. Interview) ist durch erhebliche Einbrüche gekennzeich­net. Bereits zu Beginn der Grundschulzeit bestehende Probleme mit Mitschülern und . . . → Weiterlesen: Übergang in die Sek 1 (Hauptschule) und individuelle Orientierungsrahmen

Geschützt: Zettelchen schreiben – Peerkultur auf der Hinterbühne des Unterrichts (2)

Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Geschützt: Zettelchen schreiben – Peerkultur auf der Hinterbühne des Unterrichts (1)

Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Zur materialen Rationalität pädagogischer Ordnungen

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

Bei der folgenden Darstellung gehen wir zunächst kontextfrei vor (1). Wir haben uns für eine etwas ausführlichere Darstellung entschieden, weil daran die Frage der Anwendbarkeit der Objektiven Hermeneutik für die Rekonstruktion päda­gogischer Generationsbeziehungen illustriert werden soll. Der Fall stammt aus der Studie „Jugend und Raum“ (Hummrich 2011). Betrachten . . . → Weiterlesen: Zur materialen Rationalität pädagogischer Ordnungen

„Stellt euren ausländischen Mitschülern Fragen“ – Der Umgang mit ethnischer Differenz in Form von Arbeitsaufträgen

Hinweis des Fallarchivs – der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit „Aber ich bin Deutscher!“ Umgang mit ethnischer Differenz.

Falldarstellung

Da mit der Formulierung von Zielen noch keine pädagogische Praxis gestaltet ist, wird es im folgenden um die pädagogisch-didaktischen Formen des Um­gangs mit ethnischer Differenz und um die Ambivalenzen gehen, . . . → Weiterlesen: „Stellt euren ausländischen Mitschülern Fragen“ – Der Umgang mit ethnischer Differenz in Form von Arbeitsaufträgen

„Mein Raum“

Falldarstellung

„Mein Raum“

Ich werde nun zwei Texte direkt hintereinander zitierten, weil ich sie im Zusammenhang interpretieren möchte [1].

Der erste Text lautet:

„Montags in einer Freistunde saß ich mit einem der Referendare in der Cafeteria der Schule. Wir und drei Schüler waren die einzigen. . . . → Weiterlesen: „Mein Raum“

Die Tür als Schwelle und Grenze I (Konfirmation der Grenze der Klassengemeinschaft – Falldarstellung 1)

Hinweis: der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit:

Die Tür als Schwelle und Grenze I, Falldarstellung 2

Die Tür als Schwelle und Grenze II, Falldarstellung 1

Die Tür als Schwelle und Grenze II, Falldarstellung 2

Die Tür als . . . → Weiterlesen: Die Tür als Schwelle und Grenze I (Konfirmation der Grenze der Klassengemeinschaft – Falldarstellung 1)

Die Tür als Schwelle und Grenze I (Konfirmation der Grenze der Klassengemeinschaft – Falldarstellung 2)

Hinweis: der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit:

Die Tür als Schwelle und Grenze I, Falldarstellung 1

Die Tür als Schwelle und Grenze II, Falldarstellung 1

Die Tür als Schwelle und Grenze II, Falldarstellung 2

Die Tür als . . . → Weiterlesen: Die Tür als Schwelle und Grenze I (Konfirmation der Grenze der Klassengemeinschaft – Falldarstellung 2)

Doing Gender in der Schule – Mädchen wollen unter sich bleiben

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten 1. Mädchen wollen unter sich bleiben

Das zweite Beispiel stammt aus der jungendominanten Klasse1, die im 8. Jahrgang über einige Wochen eine Einführung in die Arbeit mit dem Computer erhielt. Der Unterricht sollte mit der Hälfte der Klasse durchgeführt werden, während die andere Hälfte zur gleichen Zeit Deutschunterricht . . . → Weiterlesen: Doing Gender in der Schule – Mädchen wollen unter sich bleiben

Doing Gender in der Schule – We don’t want insulting questions

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten 1. We don’t want insulting questions

Im ersten Beispiel aus dem Englischunterricht in der mädchendominanten Klasse im 8. Jahrgang1 nutzen SchülerInnen eine von der Lehrerin vorgegebene sprachliche Übung dazu, sich gegenseitig wegen ihrer Frisuren zu necken. Die Lehrerin stellte den SchülerInnen die Aufgabe, sich zur Unterscheidung der Begriffe . . . → Weiterlesen: Doing Gender in der Schule – We don’t want insulting questions

Schüler und Körper – Aushandlung von Männlichkeit

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

1. Körper als Schauplatz der Marginalisierung

Das erste Beispiel wurde in einer Pausensituation in der jungendominanten Klasse aus der Jahrgangsstufe 9 beobachtet. Es sind noch einige Jungen im Klassenraum anwesend:

Siegfried zieht Joachim auf und ruft herüber zu ihm: „Hey, Joachim, was . . . → Weiterlesen: Schüler und Körper – Aushandlung von Männlichkeit

Rekonstruktion der Schulleiterrede Schule C

Zu diesem Fall gehören die Falldarstellungen:

Werner Helsper/Rolf-Torsten Kramer: Rekonstruktion der Schulleiterrede Schule A

Werner Helsper/Rolf-Torsten Kramer: Rekonstruktion der Schulleiterrede Schule B

Kontrastierung der Schulleiterreden und der hierin enthaltenen Generationsentwürfe

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

Rekonstruktion der Schulleiterrede von Schule C „Familie geht zur Schule“: . . . → Weiterlesen: Rekonstruktion der Schulleiterrede Schule C

Rekonstruktion der Schulleiterrede Schule B

Zu diesem Fall gehören die Falldarstellungen:

Werner Helsper/Rolf-Torsten Kramer: Rekonstruktion der Schulleiterrede Schule A

Werner Helsper/Rolf-Torsten Kramer: Rekonstruktion der Schulleiterrede Schule C

Kontrastierung der Schulleiterreden und der hierin enthaltenen Generationsentwürfe

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

Rekonstruktion der Schulleiterrede Schule B

“immer herein in die gute . . . → Weiterlesen: Rekonstruktion der Schulleiterrede Schule B

Kontrastierung der Fälle Rainer, Henriette und Clemens

Die Grundschulzeit von Rainer ist gekennzeichnet durch durchweg sehr positive Bezüge und ebenfalls fast durchweg positive Erfahrungen mit den schulischen Anforderungen und den durch Leistungsbeurteilungen vermittelten Statusplatzierungen. Schon die Einschulung wird für Rainer als Beginn eines neuen und bedeutsamen Lebensabschnitts in der Familie initiiert. Rainer ist dann von Anfang an ein sehr leistungsstarker Schüler, der auch über die schulischen Themen hinaus sehr interessiert und wissbegierig ist. Er fühlt sich ebenfalls in der Schulklasse von Beginn an sehr wohl und genießt – obwohl er sich mit seiner Bildungsorientierung von den Mitschülern distinktiv abgrenzt – die Anerkennung der Mitschüler. . . . → Weiterlesen: Kontrastierung der Fälle Rainer, Henriette und Clemens

Kontrastierung der Fälle Michelle, Adam und Peter

Mit den Fällen von Michelle und Adam sind – zumindest für relevante Bereiche – maximal kontrastierende Eckfälle im Blick. Der Fall Peter kann – da die Fallstudie noch nicht gänzlich abgeschlossen ist – lediglich als Ausblick mit einbezogen werden. Diese Kontraste sollen für die folgenden Dimensionen, die für den individuellen Bildungsrahmen besonders relevant sind, herausgearbeitet werden… . . . → Weiterlesen: Kontrastierung der Fälle Michelle, Adam und Peter

Der Fall Peter

Die Grundschulzeit von Peter ist gekennzeichnet durch kontinuierliche Schwierigkeiten Peters, den schulischen Leistungsanforderungen zu entsprechen. Obwohl er nach Selbstauskunft eigenständig zuhause übt und die Hausaufgaben macht, sind seine Noten in der Regel schlecht. Dies führt zum Ende der dritten Klasse dazu, dass seine Versetzung in die 4. Klasse gefährdet ist, schließlich aber doch noch gelingt. Damit bleiben Peter in der Grundschulzeit größere Brüche wie Klassenwiederholungen, Schulwechsel oder auch eine Sonderschulzuweisung erspart. Es verfestigt sich jedoch über die Zeit eine zunehmende Gewissheit darüber, dass Peter keine guten schulischen Leistungen erbringen kann. . . . → Weiterlesen: Der Fall Peter

Der Fall Fritz

Fritz rückte in den Fokus unserer Auswertungen, da er eine sehr bewegte Schullaufbahn durchläuft, die durch zwei Schulwechsel geprägt ist. Im Zuge des institutionell vorgesehenen Übergangs in die Sekundarstufe I besucht Fritz trotz fehlender Empfehlung und als erster in seiner Familie das Gymnasium, welches er aber nach einem Jahr aufgrund von versetzungsgefährdenden Leistungsproblemen wieder verlässt. Somit steht Fritz für einen Fall, bei dem der Übergang in die Sekundarstufe I problematisch verläuft und durch Passungsprobleme geprägt ist. Sein Orientierungsrahmen kennzeichnet sich durch eine starke Peer- und Integrationsorientierung, die innerhalb des schulischen Raumes eine große Rolle spielt. Weiterhin charakterisiert er sich durch eine Fremdheit gegenüber den schulischen Strukturen auf der einen und einer schulischen Anpassungs- und Konformitätsorientierung auf der anderen Seite. . . . → Weiterlesen: Der Fall Fritz

Der Fall Adam

Adam erlebt die ersten zwei Jahre auf der Grundschule ambivalent. Einerseits hat Adam gute Beziehungen zu seiner Klassenlehrerin und zum überwiegenden Teil seiner Mitschüler: „war jeder nett“, „klasse war sehr gu=gut //’hm hm’(schnell)// das mag isch sehr schön“. Andererseits bestehen seit der 1. Klasse Konflikte zu anderen Schülern. Adam hat vor diesen Angst und benötigt ein schützendes Umfeld, das in der 1. Klasse die Tochter einer Freundin der Mutter bietet: „also sie hat misch geschützt äh von den anderen“. Er ist in den ersten Klassen ein fleißiger und ehrgeiziger Schüler mit guten bis befriedigenden Leistungen, der sich durch häusliches Üben und zusätzliche Anstrengungen stets in der Schule zu verbessern versucht. Allerdings ist Adam auch ein Kind, welches von Schulbeginn an Probleme hat, den Anforderungen der Schule zu entsprechen. . . . → Weiterlesen: Der Fall Adam

Interpretationsprotokolle zum Fall Rainer 3

Und es hat sich dann so abgespielt, dass fünf Kinder Frau Mahlke angesprochen haben und ihr sagten, dass es nicht in dieser Art und Weise (der Bevorzugung) weiter gehen könnte. Jedoch sollte das niemand mitkriegen und es sollt nicht herumgesprochen werden. . . . → Weiterlesen: Interpretationsprotokolle zum Fall Rainer 3

Schule und Biographie: Dirk (3)

Betrachten wir diese erste Sequenz in seiner formalen Struktur, so kann man festhalten, dass hier auf einen vorgängigen Interaktionsakt positiv zustimmend reagiert wird. Dabei wird mit der Zustimmung zugleich ein hohes Maß an Klarheit und Sicherheit transportiert, so dass hier insgesamt von einer Interaktionssituation ausgegangen werden kann, die nicht von sich aus eine solche Klarheit impliziert, sondern die im Gegenteil auch hochgradig offen und unbestimmt sein kann. Die Zustimmung verdeutlicht damit zunächst, dass der Sprecher in der Lage und bereit ist, die offene und unbestimmte Interaktionsanforderung aufzunehmen und zu erfüllen. . . . → Weiterlesen: Schule und Biographie: Dirk (3)

Schule und Biographie: Romy (2)

Der Beginn des vorliegenden Textprotokolls weist mit ‚Hallo‘ eine Variante der Begrüßung auf, die auf eine Eröffnung eines gemeinsamen Interaktionsraumes zwischen Begrüßten und Begrüßenden hindeuten. Insofern kann man zunächst davon ausgehen, dass in dem vorliegenden Text der Beginn einer Interaktion protokolliert ist. Für derartige Eröffnungen durch Begrüßungen lassen sich nun sehr verschiedene Formen denken, die jeweils auch verschiedene Strukturierungen der Interaktionsbeziehungen zum Ausdruck bringen. Welche Rückschlüsse lassen sich daher aus der hier protokollierten Variante erschließen? . . . → Weiterlesen: Schule und Biographie: Romy (2)

Schule und Biographie: Romy (1)

Erinnern wir uns der Interpretationen der Ersterzählung (vgl. weitere Interpretationen), dann muss der Stellenwert dieser exmanenten Nachfrage in seiner besonderen Relevanz für Romy berücksichtigt werden. Gerade dort war ja die Frage des Schulbesuchs als zentrales Krisenpotential aber auch als Aufstiegshoffnung herausgearbeitet wurden. Zu erwarten wäre deshalb auch bei dieser Nachfrage, dass Romy auf den eher zufälligen Schulbesuch verweist, zugleich Passungsprobleme deutlich macht und einen autonom gewählten Schulwechsel in Aussicht stellt. Wie schließt nun Romy vor diesem Hintergrund an diese Frage an? . . . → Weiterlesen: Schule und Biographie: Romy (1)

Schule und Biographie: Mark (2)

Wir beginnen unsere Auswertung mit der Rekonstruktion des Erzählstimulus. Betrachten wir hier die erste Sinneinheit (‚es läuft schon mal‘) insgesamt, dann fällt auf, dass hier durch eine Person ein Akt bzw. eine Handlung kommentiert wird. Damit wird zunächst unabhängig von den konkreten und situativen Details einer Interaktionssituation deutlich, dass der Sprecher sich in einem Beobachterstatus befindet. Er ist damit als eine Person zu kennzeichnen, die in gewisser Distanz bestimmte Dinge wahrnimmt, ja an deren Wahrnehmung ein spezifisches Interesse haben muss und mit der Kommentierung diese Wahrnehmung anderen mitteilt. In gewisser Weise kann man hier bereits auf eine Expertenposition schließen, die über analytische Kompetenzen verfügt und auch als Vermittler der analysierten Details auftritt. Die Vermittlung kann dabei sowohl wertfrei als auch wertend vollzogen werden. . . . → Weiterlesen: Schule und Biographie: Mark (2)

Gruppendiskussion „Ausländer“

Das erste Fallbeispiel entstammt einer Gruppendiskussion mit Jungen eines nordrheinwestfälischen Gymnasiums, die sich auch außerhalb der Schule als fester Freundeskreisverstehen (vgl. hierzu Wiezorek u.a. 2006; Fritzsche u.a. 2006). An einer Stelle werden die sechs Jungen, von denen einer über einen Migrationsstatus verfügt, nach ihrem „Kontakt zu ausländischen Jugendlichen“ befragt. . . . → Weiterlesen: Gruppendiskussion „Ausländer“

Interpretation des Zufallsdilemmas im zweiten Unterrichtsprotokoll Hauptschule 7. Klasse evangelisch

So wie manche Menschen bei der Unterhaltung mit Ausländern in eine rudimentäre Ausdrucksweise verfallen („Ich nix verstehen), verfällt der Lehrer bei der Zusammenfassung des Dilemmatas für seine ‘religiösen Analphabeten’ in einen rudimentären, stenogrammartigen Sprachstil. Unwillkürlich unterstellt er den Schülern, daß sie den Sinn der Dilemmatageschichte nicht erfaßt haben und er diesen über das Stenogramm nochmals herausarbeiten muß. . . . → Weiterlesen: Interpretation des Zufallsdilemmas im zweiten Unterrichtsprotokoll Hauptschule 7. Klasse evangelisch

Analysebeispiel eines Elterninterviews

ie Datenanalyse nach dem Interpretationsstil der Grounded Theory (Glaser/ Strauss 1967/1996; Strauss/ Corbin 1990/ 1996; Strauss 1994) erfolgt, wie im vorherigen Kapitel ausführlicher erläutert, nach dem Grundprinzip der Entwicklung eines kategorialen Deutungsrahmens für ein bestimmtes Untersuchungsphänomen. An dieser Stelle sollen nun Daten von Eltern und SchülerInnen anhand von Analysebeispielen kodiert werden. Dabei zeichnet sich ein schematisches Vorgehen ab, welches von Beginn dieses Prozesses an unterstützend auf die spätere Theorieentwicklung wirkt. . . . → Weiterlesen: Analysebeispiel eines Elterninterviews

Anerkennung – zwei Situationen

Zwei Hospitationsberichte werden wiedergegeben und theoriegeleitet interpretiert anhand der Kategorien Egalität, Heterogenität und Hierarchie im Generationenverhältnis und in der Peergroup (vgl. Prengel, Annedore: Anerkennung von Anfang an – Egalität, Heterogenität und Hierarchie im Anfangsunterricht und darüber hinaus . . . . → Weiterlesen: Anerkennung – zwei Situationen

Jungen sprechen miteinander über Schule IV

Markus erzählt hier ein Erlebnis zum Thema „Strafe“. Der vorhergehende Gesprächsverlauf lässt eine Situation entstehen, in der es beinahe schon prestigeträchtig ist, eine Strafarbeit bekommen zu haben. (,Paul: Und da un dann ham wir wieder den Ärger jetzt gekriegt“, 570; „Tobias: Hä wegen denen hab ich schon drei Strafarbeiten gekriegt wegen den Mädchen.“, 575; „Tobias: Dann hab ich die Strafarbeit gekriegt“, 581). Während es zuvor jedoch immer um ungerechtfertigt erhaltene Strafen geht, erzählt Markus eine Geschichte, in der er die Strafe provoziert hat. Er scheint mit dieser Begebenheit dennoch nicht ausgesöhnt, drückt die empfundene Ungerechtigkeit aber nicht explizit aus. Er gerät durch die vom Lehrer gestellten Alternativen unter Druck (Kollektivstrafe kein Sportunterricht oder Markus schreibt eine Strafarbeit). Das Verhalten von Felix in dieser Situation scheint ihm besonders in Erinnerung geblieben zu sein. Hier beginnt mm ein Konfliktgespräch unter den Jungen, dessen Ablauf ich genauer betrachten möchte. . . . → Weiterlesen: Jungen sprechen miteinander über Schule IV

Jungen sprechen miteinander über Schule I

Der nachfolgende Gesprächsausschnitt stammt aus einer ca. 45-minütigen Diskussion mit vier Jungen der Jahrgangsstufe drei. Er befindet sich etwa in der Mitte des Gesprächs. Vorangegangen ist ein Gespräch über eine vorgelesene Geschichte, in der ein fremdes Wesen auf die Erde kommt und sich von Kindern erklären lassen möchte, was Menschen sind. Die vorbereiteten Gesprächsimpulse (Karteikarten) liegen neben dem Interviewer auf dem Boden. Er sitzt mit den Jungen im Kreis. . . . → Weiterlesen: Jungen sprechen miteinander über Schule I

“Völlig egal!”

Der folgende Vorfall wurde von der Studentin I.S. beobachtet und beschrieben. Schulform: Gymnasium; Klasse: 7 In einer Doppelstunde Sport wird ein Parcours für ein Zirkeltraining aufgebaut. An jeder Station soll zu zweit eine Aufgabe erledigt werden. Da die Klasse aus einer ungeraden Zahl an SchülerInnen besteht, gibt es an einer Station eine Dreiergruppe. . . . → Weiterlesen: “Völlig egal!”

“Seid doch nicht so albern, Mädels!”

Der folgende Vorfall wurde von der Studentin M.F. beschrieben: In einer großen Pause, in der sich die Schüler und Schülerinnen der Grundschule auf dem Schulhof befinden, führt die Lehrerin Frau A. Aufsicht. Sie beobachtet, wie sich einige Mädchen und Jungen ihrer 4. Klasse in stiller Absprache zum Fangspiel „Mädchen fangen“ auf einem bestimmten Platz auf dem Pausenhof zusammenfinden. . . . → Weiterlesen: “Seid doch nicht so albern, Mädels!”

Kreisgespräch zu Beginn des Unterrichts

Die in unserem Fallbeispiel von Friederike Heinzel (Heinzel 2001, S. 275ff) beobachtete und videografierte Klasse besteht aus 24 Kindern, 18 Mädchen und 6 Jungen. Die Klassenlehrerin ist Beatrix Becker, eine, reformpädagogischen Elementen, zugewandten Lehrerin. Der Unterricht beginnt jeden Morgen mit einem Kreisgespräch, täglich finden noch ein oder zwei weitere Kreisgespräche meist nach den Hofpausen statt und die Unterrichtswoche wird Freitags mit einem Schlusskreis beendet. Das Signal zum Beginn des Kreises gibt immer die Präsident/-in, welche dieses Amt durch schriftliche Wahl jeweils für eine Woche erhält. Zu ihren Aufgaben gehört es, am Morgen die fehlenden Kinder festzustellen und nach Kummer oder Sorgen zu fragen, die es im Kreis zu besprechen gibt. . . . → Weiterlesen: Kreisgespräch zu Beginn des Unterrichts