Übersicht aller Fälle

Der (Kern-)Fall „Nevin“: „Lernen ist verschwenderische Zeit“

Hinweis: der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit: „Der Fall „Sina“: „viele Leute denken dass es echt so ne schlimme Schule ist““   „Der Fall „Jette“: „für dich ist alles geregelt““ Einleitende Bemerkungen

Im Folgenden steht der Fall „Nevin“ als Ausgangs- bzw. Kernfall im Zentrum der Interpretationen. Es handelt sich hier um . . . → Weiterlesen: Der (Kern-)Fall „Nevin“: „Lernen ist verschwenderische Zeit“

Bewegungskorrektur im Sportunterricht – Hochsprung 2

Hinweis: der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit: Bewegungskorrektur im Sportunterricht – Fallstart [1]   Bewegungskorrektur im Sportunterricht – Slalomdribbeln   Bewegungskorrektur im Sportunterricht – Kernwurf   Bewegungskorrektur im Sportunterricht – Pritschen [1]   Bewegungskorrektur im Sportunterricht – Korbleger   Bewegungskorrektur im Sportunterricht – Vorübung zum Pritschen   Bewegungskorrektur im Sportunterricht – Schlagball   . . . → Weiterlesen: Bewegungskorrektur im Sportunterricht – Hochsprung 2

Bildungsbiografien und Lerngeschichten – Kontrastierung der erlebten mit der erzählten Lebensgeschichte 1

Hinweis: der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit: „Bildungsbiografien und Lerngeschichten – Kontrastierung der erlebten mit der erzählten Lebensgeschichte 2“ „Bildungsbiografien und Lerngeschichten – Typisierungen“ Einleitende Bemerkungen

Exemplarisch stelle ich in der Feinanalyse die Erzählungen von zwei Mädchen der 4. und 5. Jahrgangstufe gegenüber, beide thematisieren ihren Misserfolg beim Übertritt in die . . . → Weiterlesen: Bildungsbiografien und Lerngeschichten – Kontrastierung der erlebten mit der erzählten Lebensgeschichte 1

Musiklehrerinnen: Jutta Claas und Regina Nau

Falldarstellung

Die ausgewählten Fallstudien weisen im biografischen Bereich viele Gemeinsamkeiten auf. Die Erzählerinnen haben von frühster Kindheit an eine musikalische Ausbildung erhalten, nach dem Abitur Schulmusik und eine Fremdsprache studiert und bis heute als Studienrätinnen im Umkreis von Großstädten gearbeitet. Zudem sind sie als Mütter von zwei bzw. drei Kindern von den . . . → Weiterlesen: Musiklehrerinnen: Jutta Claas und Regina Nau

Geschützt: Zur Partizipation von Schülerinnen und Schülern am Beispiel einer Diskussion der Zensurengebung im Klassenrat – Klassensitzung

Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Beitrag ist.

Negativität im Unterricht – eine Interaktionsanalyse

Falldarstellung

Im Folgenden wird zunächst ein Auszug aus einer Transkription einer Videodoku­mentation einer Unterrichtsstunde abgedruckt und dann auf dessen Entstehungskon­text hingewiesen. Der Unterricht wurde im Medienzentrum der Humboldt zu Berlin im Jahre 1977 aufgezeichnet. In einer Interaktionsanalyse des Ausschnittes wird gezeigt, dass es sich bei der aufgezeichneten Unterrichtssequenz um eine didaktisch fragwürdige . . . → Weiterlesen: Negativität im Unterricht – eine Interaktionsanalyse

Kontrastierung der Interpretationen von Unterrichtssequenzen durch Studierende

Die Kontrastierung bezieht sich auf die Fälle:

Interpretationen von Unterrichtssequenzen durch Studierende Fall 1

Interpretationen von Unterrichtssequenzen durch Studierende Fall 2

Interpretationen von Unterrichtssequenzen durch Studierende Fall 3

Interpretationen von Unterrichtssequenzen durch Studierende Fall 4

 

Kontrastierung

Zusammenfassend sei unterstrichen, dass die vorgestellten Ergebnisse, dieje­nigen einer Exploration sind, . . . → Weiterlesen: Kontrastierung der Interpretationen von Unterrichtssequenzen durch Studierende

Einschulungsrede – Misslingen der Initiation, Trost und Bedrohung

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten

Das Misslingen der Begrüßung

„Und jetzt habt ihr eine Lehrerin gekriegt mit so einem komplizierten Namen (…) Aber das werdet ihr ganz schnell lernen und eure Eltern, die haben das schon gelesen auf dem Zettel. Die begrüß ich natürlich auch ganz herzlich, hier zu . . . → Weiterlesen: Einschulungsrede – Misslingen der Initiation, Trost und Bedrohung

„Das leuchtende/goldene Hufeisen“

Falldarstellung

(…) Mit einer Digitalkamera wurden von den insgesamt ca. 40 Schülerinnen und Schülern aus zwei integrativen 6. Klassen einer Integrierten Gesamtschule Nahaufnahmen im Außenbereich ihrer Schule gemacht, vor allem von Flecken, u. a. auf dem Boden, an Wänden und Bäumen (Abb. 1). Diese Unterrichtssequenz fand in Kleingruppen von ca. fünf Kindern . . . → Weiterlesen: „Das leuchtende/goldene Hufeisen“

Der Fall Adam

Adam erlebt die ersten zwei Jahre auf der Grundschule ambivalent. Einerseits hat Adam gute Beziehungen zu seiner Klassenlehrerin und zum überwiegenden Teil seiner Mitschüler: „war jeder nett“, „klasse war sehr gu=gut //’hm hm’(schnell)// das mag isch sehr schön“. Andererseits bestehen seit der 1. Klasse Konflikte zu anderen Schülern. Adam hat vor diesen Angst und benötigt ein schützendes Umfeld, das in der 1. Klasse die Tochter einer Freundin der Mutter bietet: „also sie hat misch geschützt äh von den anderen“. Er ist in den ersten Klassen ein fleißiger und ehrgeiziger Schüler mit guten bis befriedigenden Leistungen, der sich durch häusliches Üben und zusätzliche Anstrengungen stets in der Schule zu verbessern versucht. Allerdings ist Adam auch ein Kind, welches von Schulbeginn an Probleme hat, den Anforderungen der Schule zu entsprechen. . . . → Weiterlesen: Der Fall Adam

Eine Rede zum Schulanfang (3)

Anlaß für meine kritischen Überlegungen ist ein Text aus dem Buch des Erziehungswissenschaftlers Arno Combe mit der Kapitelüberschrift: “Schulanfang 1990: Zur Erinnerung an Th. W. Adornos “Tabus über dem Lehrerberuf”. Die Normenfalle pädagogischen Handelns. Stellvertretende Deutung und Empathie als progressive Attidüde.” (Combe 1992, 169-176) (…) . . . → Weiterlesen: Eine Rede zum Schulanfang (3)

Lehrerausbildung für die Arbeitslosigkeit – “Die Gefährdete”

Frau Cypri lebt nach einer langjährigen, gescheiterten Freundschaft allein mit Hund und Katze in einem abgelegenen Wochenendhaus am Waldrand. „Mir war es dort nicht geheuer“ (stud. Int.). Frau Cypri verdeutlicht im Interview ihre konfliktreiche Lebenssituation; ihre immer wieder betonte Liebe zu Tieren und Schutzbedürftigen war irgendwie merkwürdig und scheint mir vielleicht ein Ausdruck versagter Fürsorge zu sein, eine Verschiebung der eigenen Rufe nach Liebe und Geborgenheit auf „Menschen und Tiere, die sonst keiner will“ (stud. Int.). . . . → Weiterlesen: Lehrerausbildung für die Arbeitslosigkeit – “Die Gefährdete”

„Unterricht ist doch kein Zirkus …“

In einer Schulklasse bildet sich zu Beginn des Schuljahres relativ rasch eine von „Übertragungen“ getönte „multistrukturierte Interaktion“ (Muck 1980, S. 159 ff.) aus, und es kommt zu einer schwer zu durchschauenden „Vermischung von Übertragungsbeziehungen mit den tabuierten und emotional geladenen institutionellen Realitäten“ (Drees 1984, S. 79). In der Haltung der Abstinenz bewährt sich dabei seitens des Lehrers eine selektiv-fokussierende und eine final-gestaltende Orientierung im Lernprozeß. Zudem werden wichtige Teilaspekte zum Konzept der „Übertragungsidentifizierung“ (Trescher 1993) und zur „Gegenübertragungsreaktion“ (Hirblinger 1989) im Unterricht noch präziser faßbar als dies bisher möglich erschien. Ich schildere den Zusammenhang – wie in früheren Falldarstellungen (…) – aus dem Horizont von Tagebuchnotizen, die ich immer dann anzufertigen beginne, wenn sich Schwierigkeiten ankündigen. . . . → Weiterlesen: „Unterricht ist doch kein Zirkus …“

Lilian

Falldarstellung

[zitiert nach Clyne, M.B. (1969): Schulkrank? Schulverweigern als Folge psychischer Störungen. Stuttgart]

Lilian WA, 6 Jahre alt. Frau WA suchte mich mit ihrer Tochter Lilian auf und sagte, Lilian habe über Leibschmerzen geklagt, weigere sich zu essen und weine in letzter Zeit viel (an dieser Stelle fing Lilian zu . . . → Weiterlesen: Lilian

Achmed kehrt in die Heimat zurück

Achmed, ein fünfzehnjähriger türkischer Junge besucht die Vorbereitungsklasse in einer deutschen Schule seit zwei Jahren. Bisher war er überzeugt, in Deutschland bleiben zu können: er wollte die neunjährige Schulpflicht erfüllen, möglichst eine Lehre beginnen, Geld verdienen und ausgeben, auch einmal eine Familie gründen, kurz: er wollte in Deutschland leben. Diese Lebensperspektive gab ihm Sinn. Sie ließ ihm die vielen in der letzten Zeit zunehmenden Unannehmlichkeiten und Demütigungen ertragen. . . . → Weiterlesen: Achmed kehrt in die Heimat zurück

„Karsten ist immer so frech zu mir!“

Falldarstellung

Dieses Beispiel ist zwar aus der Elternsicht geschrieben, kann aber dem Lehrer bzw. dem Erzieher Hinweise über Beziehungszusammenhänge und über die Vielschichtigkeit der Lebens­situation von Schülern geben.

Die Familie sitzt beim Abendessen zusammen. Der siebenjährige Arno ist bedrückt. Nach einer Weile wendet er sich an die Mutter: „Mama, stell . . . → Weiterlesen: „Karsten ist immer so frech zu mir!“